Watzke: Götze nicht mehr auspfeifen

DORTMUND - Die andauernden Pfeifkonzerte der BVB-Fans gegen Mario Götze ärgern Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund.

"Die Begleitumstände seines Wechsels waren speziell, aber mit ein bisschen Abstand sollte man sagen können, dass er aus unserem Stall kommt, dass er viele Jahre für Borussia Dortmund gespielt hat, dass er uns eine riesige Ablösesumme eingebracht hat", sagte Watzke der Westfalenpost. Und er appellierte: "Ich würde mich wirklich freuen, wenn ihm unsere Fans beim nächsten Spiel der Bayern einen besseren Empfang bereiten würden." Götze war vor einem Jahr aus Dortmund nach München gewechselt.

Der BVB-Boss bestätigte die Ausstiegsklausel im Vertrag von Marco Reus. "Damals waren wir nicht auf dem Level von heute. Aus heutiger Sicht hätte es keine Ausstiegsklausel gegeben, aber damals wollte er eine, es gab zehn Angebote und wir mussten einen Kompromiss schließen", erklärte Watzke. "Hätten wir es nicht gemacht, dann wäre er möglicherweise heute nicht bei uns."

Zum gestörten Verhältnis zu den Verantwortlichen des FC Bayern München sagte Watzke: "Ich sehe nicht ein, warum wir irgendetwas entkrampfen sollten. Ich hätte es mir auch nicht träumen lassen, dass wir heute zu den Offiziellen von Schalke 04 sicher das bessere Verhältnis haben als zu den Bayern. Wir richten uns auf die nächsten Attacken ein, die werden kommen. Aber es wird uns keiner zerstören können."

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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