Nach dem 1:0 gegen Hannover

Viel Frust und großer Jubel: der verrückte Spieltag von Batshuayi

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Hatte einmal Grund zum Jubeln: BVB-Angreifer Michy Batshuayi.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte BVB-Angreifer Michy Batshuayi. Zwar erzielte der Belgier das einzige Tor des Tages, ließ aber auch viele Chancen aus.

Dortmund – Die Erleichterung darüber, dass er nach Abpfiff der Partie gegen Hannover 96 (1:0) doch noch der gefeierte Held war, stand Michy Bathuayi von Borussia Dortmund ins Gesicht geschrieben. Dabei drohte er bereits nach 40 Sekunden, zum Gesicht der sportlich vertrackten Situation beim BVB zu werden. Im direkten Duell gegen 96-Schlussmann Philipp Tschauner versagtem dem Belgier die Nerven und er schob den Ball an den Pfosten. 

„Mir ist es bewusst, dass ich in der ersten Minute das 1:0 machen musste“, gab Batshuayi zu. Der missratene Versuch im ersten Durchgang war nicht sein einziger Fehlschuss. Sechsmal scheiterte der 24-Jährige entweder an Tschauner, der Gästeabwehr oder schlicht an sich selbst. 

Batshuayis Hackentor bringt den Sieg

Dass er das Toreschießen aber nicht verlernt hat, zeigte der „Batsman“ in der 24. Minute. Nach einer Ecke von André Schürrle rannte er zum ersten Pfosten und schob den Ball gefühlvoll mit der Hacke ins Tor. Eine im Training eingeübte Variante? Mitnichten. „Es war nicht einstudiert. Ich wusste, dass die im Raum decken. Durch den Laufweg bringt man die Abwehr in Bewegung. Deshalb war es auch kein Zufall“, berichtete er mit einer großen Portion Selbstbewusstsein. 

Die Bilder der Partie Borussia Dortmund gegen Hannover 96

Kein Wunder, denn der Treffer gegen Hannover war bereits das achte Tor im elften Pflichtspiel. Nach dem verdienten, aber glanzlosen Sieg gegen die Niedersachsen beurteilte Batshuayi die Situation bei den Borussen mit einiger Zurückhaltung. 

"Komisches Gefühl", meint Batshuayi

„Wir waren mit unseren vergangenen Leistungen nicht zufrieden und wissen auch, dass die Fans nicht zufrieden waren. Deshalb ist es ein komisches Gefühl“, so der Einblick in die Gefühlswelt des wuchtigen Stürmers, der aber noch hinterher schob: „Jetzt sind wir aber erst einmal über die drei Punkte froh.“ 

Ein Lob holte sich der Aubameyang-Nachfolger vom Mannschaftskollegen Schürrle ab: „Michy hat gut gearbeitet, gut gekämpft, ist den Bällen gut nachgegangen. Das haben wir gebraucht“, meinte Schürrle am WDR-Mikrofon. 

Länderspiel - (k)eine Pause für den "Batsman"

Für Schürrle und die Westfalen geht es jetzt in die Länderspielpause. „Der Sieg tut uns gut, die Pause vielleicht auch“, sagte Batshuayi. Für ihn ist es aber nur eine Pause vom BVB, nicht aber vom Fußball, denn er wurde für die belgische Nationalmannschaft berufen und trifft mit seiner Auswahl aber erst am 27. März auf Saudi-Arabien.

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