Defensivsorgen

BVB ohne Zagadou, Diallo und Akanji gegen Gladbach

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Der Einsatz von BVB-Innenverteidiger Manuel Akanji ist gefährdet.

Borussia Dortmund steht vor einem Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Es gibt aber Probleme in der Defensive – die Innenverteidiger Dan-Axel Zagadou, Abdou Diallo und Manuel Akanji sind verletzt.

Dortmund – Etwa 85 Zuschauer waren am Mittwoch beim öffentlichen Training des BVB dabei. Zehn Feldspieler – die Reservisten der 1:2-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf – trainierten auf dem Platz, am Ende kamen noch die Aktiven des Dienstagsspiels dazu, verteilten Autogramme. Nur von den drei Innenverteidigern fehlte jede Spur.

Manuel Akanji musste in der Halbzeit verletzt runter in Düsseldorf, ihn ersetzte Ömer Toprak, der "ein echt gutes Spiel ablieferte", wie ihm sein Schlussmann Roman Bürki nach der Partie bescheinigte. In der Schlussphase der Partie musste dann auch noch Abdou Diallo vom Platz. Erst stand er noch in der Offensive als Anspielstation, humpelte dann mit einer Zerrung ganz vom Feld – Lucien Favre hatte zu diesem Zeitpunkt schon dreimal gewechselt.

Favre bestätigt Ausfälle

"Ich mache mir schon ein bisschen Sorgen und hoffe, dass es nicht so schlimm ist", so Bürki mit Blick auf seine ausgedünnte Hintermannschaft. Zumindest bei Akanji sieht es aber schlimm aus. Er hat sich einen Muskelfaserris eingefangen. "Bei Diallo wissen wir noch nicht genau. Er wird aber auch nicht spielen können", so Favre.

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Dan-Axel Zagadou stand dabei gar nicht erst im Kader. Er war der dritte im Bunde, der am Donnerstag beim Training fehlte. Zunächst hieß es noch, seine Fußprellung sei nicht so schlimm. Mittlerweile zieht es sich aber, sein Einsatz am Freitag gegen Gladbach (Anstoß: 20.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) gilt als ausgeschlossen. Dem BVB gehen die Innenverteidiger aus.

"Die Kräfte bündeln"

Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung des BVB, gab sich bedeckt. "Viel möchte ich dazu nicht sagen", so Kehl. Verriet nur so viel: "Jetzt werden wir versuchen, die Kräfte noch mal zu bündeln. Für Freitag werden wir eine Lösung finden."

Die Bilder der BVB-Niederlage in Düsseldorf

Eine mögliche Lösung wäre Lukasz Piszczek. Der routinierte Pole kann durchaus als Innenverteidiger neben Ömer Toprak fungieren. Für ihn würde Achraf Hakimi dann nach rechts rücken, Marcel Schmelzer kann die linke Seite verteidigen. 

Dem aufmerksamen Beobachter ist in der Trainingseinheit noch eine weitere Option aufgefallen: Amos Pieper. Der 20-Jährige spielt in der U23 des BVB, kam in diversen Testspielen während der Vorbereitung unter Lucien Favre zum Einsatz – und trainierte am Mittwoch. Zwar individuell nach der Einheit, aber er trainierte. Zumindest ein Platz im Kader sollte ihm sicher sein am Freitag. BVB-Coach Favre slebst hielt sich bedeckt, verriet aber auf WA-Nachfrage: "Ja, er ist eine weitere Option".

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