Pole will in Dortmund bleiben

Torhungriger Piszczek für immer beim BVB?

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Daumen hoch: Lukasz Piszczek will über 2018 hinaus beim BVB bleiben.

Dortmund - Lukasz Piszczek will über sein Vertragende 2018 hinaus beim BVB bleiben. Nach einer Hüftverletzung im Jahr 2013 hat sich der Pole zurück gekämpft und ist wichtiger denn je.

Am Sonntag hatte Lukasz Piszczek mal wieder Grund zum jubeln. Gegen Montenegro erzielte der BVB-Verteidiger in der WM-Qualifikationsbegegnung der Polen in der 82. Minute den wichtigen 2:1-Siegtreffer und stellte damit zum wiederholten Male seine Torgefahr unter Beweis. Mit einem herrlichen Lupfer über Schlussmann Mladen Bozovic stieß Piszczek die Tür zur WM 2018 in Russland kräftig auf. Die Polen haben als Tabellenführer der Gruppe E nach dem Sieg gegen den Zweiten sechs Zähler Vorsprung.

"Ich will nirgendwo anders hingehen"

In der Bundesliga traf Piszczek, der bei den Schwarz-Gelben den rechten Platz in der defensiven Dreierkette ausfüllt, bereits fünfmal und legte wettbewerbsübergreifend vier Tore auf. Zwar fällt der Pole immer wieder durch kleinere Verletzungen aus, doch wenn er fit ist, spielt der 31-Jährige im System von Trainer Thomas Tuchel eine wichtige Rolle.

Das veranlasste Piszczek nun zu einem Treuebekenntnis. „Ich bin sehr zufrieden in Dortmund, ich will nirgendwo anders hingehen“, sagte er dem polnischen Internetportal Polsatsport.pl. Auch die BVB-Verantwortlichen sind zufrieden mit dem Polen und wollen nach Informationen des Kickers den bis 2018 laufenden Vertrag um eine weitere Spielzeit verlängern. „Er hat seine neue Rolle in unserer Dreierkette sehr gut angenommen“, lobte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Hüftverletzung warf Piszczek lange aus der Bahn

Dabei war in der Vergangenheit gar nicht klar, dass Piszczek seine Karriere überhaupt so erfolgreich fortsetzen würde. Nach einer Operation an der Hüfte im Jahr 2013 war ihm die Lust am Fußball zeitweise vergangen: „Ich hatte große Probleme, meine Form wiederzufinden. Es dauerte eineinhalb Jahre, bis ich wieder so gut spielte wie vor der Verletzung. Das kostete unheimlich viel Arbeit.“

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