Spiel gedreht

Delaney: "Das ist top und unglaublich"

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Macht keine Gefangenen: Thomas Delaney von Borussia Dortmund (unten), hier im Zweikampf mit Leverkusens Kevin Volland.

Borussia Dortmund hat am Samstag das Spiel gedreht und Leverkusen mit 4:2 besiegt. BVB-Spieler Thomas Delaney konnte den Sieg aber nur von der Bank aus sehen. So fühlte er sich dabei.

Leverkusen - Thomas Delaney ist bei Borussia Dortmund angekommen. Der Däne ist als Sechser ein Sicherheitsfaktor im defensiven Mittelfeld, treibt den BVB als Motor von hinten heraus an. Beim 4:2-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen stockte der Motor aber. Trainer Lucien Favre parkte den 27-Jährigen nach 45 Minuten in der Garage – doch für Delaney zählt nur der Sieg.

„Wir haben gut Fußball gespielt, aber auch schlecht“, sagte Delaney nach der Partie. Gut war: Der BVB drehte das Spiel. Schlecht war: Borussia Dortmund lag zur Halbzeit mit 0:2 hinten. Den guten Teil der Partie konnte der Sechser nur in der Rolle des Beobachters wahrnehmen. 

Favre brauchte mehr Offensive

Trainer Favre stellte in der Pause um, brachte mit Mahmoud Dahoud einen offensiveren Spieler. „Wir brauchten etwas mehr von dieser Offensive, aber natürlich will ich jede Minute spielen“, sagte Delaney. Wirklich niedergeschlagen war er aufgrund seiner Auswechslung nicht – dafür ist der Mannschaftsgeist innerhalb der Borussia mittlerweile wieder zu stark. „Lieber rausgehen und 4:2 gewinnen, als 90 Minuten spielen und 0:2 verlieren. Es war trotzdem geil anzusehen“, so Delaney.

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Für ihn ist die ganze Atmosphäre neu – und auch ausschlaggebend für den Wechsel und Abschied vom SV Werder Bremen gewesen. Das Dortmunder Stadion sei „top und unglaublich. Das ist größer als alles andere und auch ein Grund, warum ich gekommen bin“, sagte er. In den ersten Wochen sei er überwältigt gewesen. 

BVB übertrifft Erwartungen

Egal ob heim oder, wie jetzt in Leverkusen, auswärts. Auch vom Anspruch der Fans. Delaney: „Das Tempo ist hoch und auch die Erwartung. Jeder erwartet, dass wir immer gewinnen. Das ist geil, aber auch viel Druck.“ In Leverkusen übertrafen die Borussen sogar viele Erwartungen. „Wir machen vier Tore auswärts gegen einen guten Gegner, das gibt Selbstvertrauen“, so Delaney. Aber: „Wir müssen uns noch weiterentwickeln und weniger schlechte Perioden haben wie in der ersten Halbzeit.“

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