Borussia Dortmund

Konkurrenz für Sebastian Kehl: Ex-Scout rückt in den Fokus des BVB - und äußert sich zu Gerüchten

Sebastian Kehl gilt bei Borussia Dortmund als logischer Nachfolger von Sportdirektor Michael Zorc. Aktuell kursiert der Name Sven Mislintat in Dortmund.

Update vom 20. Februar, 19.03 Uhr: Nach der kommenden Saison wird sich auf der Führungsebene bei Borussia Dortmund einiges ändern. Sportdirektor Michael Zorc macht Platz für seinen Nachfolger. Sebastian Kehl gilt unlängst nicht mehr als einziger Kandidat für den Posten. Im März sollen Gespräche zwischen dem BVB und Sven Mislintat stattfinden ob einer erneuten Beschäftigung in Dortmund. Eben der hat sich nun zu den BVB-Gerüchten geäußert.

NameSven Mislintat
Geboren5. November 1972, Kamen
AusbildungRuhr-Universität Bochum

Sven Mislintat war zumindest bemüht, die Gerüchteküche ein wenig abkühlen zu lassen. „Natürlich habe ich auch vernommen, dass mein Mentor und für mich einer der herausragendsten Sportdirektoren 2022 aufhört. Dass die Gedankenspiele stattfinden, liegt in der Natur der Sache, aber bis dahin sind es noch viele Monate und wir haben noch ein bisschen was zu tun“, so der aktuelle Sportdirektor des VfB Stuttgart bei Sky.

Ein klares Dementi ist das nicht. Mislintats Vertrag bei den Schwaben besitzt eine Gültigkeit bis 2023. Auch vom Kopf her scheint Sven Mislintat noch allein an den VfB Stuttgart zu denken. Kontakt zu den BVB-Verantwortlichen habe es „Stand heute“ noch nicht gegeben, so Mislintat, der anfügte: „Wir setzen alles daran, sehr sauber einen Kader für 2022 zusammenzusetzen.“

BVB: Sven Mislintat bezieht Stellung zu den Gerüchten um Borussia Dortmund

[Erstmeldung] Hamm - Die Zeit von Michael Zorc bei Borussia Dortmund neigt sich dem Ende entgegen. Bis 2022 läuft der Vertrag des BVB-Sportdirektors. In Dortmund stellen die Verantwortlichen bereits die Weichen für die Zukunft. Sebastian Kehl gilt als logischer Nachfolger von Michael Zorc. Allerdings ist er nicht der einzige Kandidat mit Bezug zu Borussia Dortmund.

BVB: Sven Mislintat als Nachfolger von Michael Zorc in Dortmund gehandelt

Den Kontakt zu Borussia Dortmund hatte Sebastian Kehl nie verloren. 2015 hatte der mittlerweile 41-Jähirge seine aktive Karriere als Fußball-Profi beendet. 2018 übernahm Kehl dann den Posten des Lizenzspielleiters beim BVB, der am Samstag im Derby gegen Schalke 04 (live im TV und Stream) gefordert ist. Sein Weg ist eigentlich vorgezeichnet. Im Herbst des vergangenen Jahres verlängerte Sebastian Kehl bis 2022 und damit bis zu eben jenen Zeitpunkt, an dem auch Michael Zorc den Platz für seinen Nachfolger räumen wird.

Bereits mehrfach hatte Sebastian Kehl unterstrichen, sich persönlich mehr Verantwortung bei Borussia Dortmund zuzutrauen. „Insgesamt traue ich mir die Aufgabe natürlich zu und bin davon überzeugt, dass ich das gut regeln kann“, wird Kehl von den Ruhr Nachrichten zitiert. „Ich wachse mehr und mehr in die Dinge hinein, mitverantworte sie und gestalte sie zum Teil sogar allein“, so Kehl weiter.

Sebastian Kehl gilt beim BVB als logischer Nachfolger von Michael Zorc.

Intern scheint bei Borussia Dortmund alles abgesprochen. Oder doch nicht? Wie die Ruhr Nachrichten berichten, scheint die Personalie noch nicht fix. So sollen die Verantwortlichen rund um BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke weitere Optionen für die Nachfolge von Michael Zorc ausloten. Der Name, der gehandelt wird, ist kein unbekannter bei Borussia Dortmund - und dürfte einigen Fans in guter Erinnerung geblieben sein.

BVB: Sven Mislintat bei Borussia Dortmund gehandelt - Konkurrenz für Sebastian Kehl?

Seit Mai 2019 ist Sven Mislintat Sportdirektor des VfB Stuttgart. Seine Handschrift ist bei den Schwaben deutlich erkennbar. Nach dem Aufstieg spielt der VfB eine überzeugende Saison in der Bundesliga. Das liegt auch an „Diamantenauge“ Sven Mislintat, der bekannt ist für sein Transfer- und Scoutinggeschick. Eben das, was ihn zuvor bei Borussia Dortmund so auszeichnete. So war Mislintat beteiligt an den Transfers von Robert Lewandowski, Shinji Kagawa, Raphael Guerreiro, Ousmane Dembelé oder auch Jadon Sancho.

Sven Mislintat war bis November 2017 auf mehreren Positionen tätig beim BVB.

Der gebürtige Dortmunder war bis November 2017 erst als Chefscout, dann als Direktor Profifußball und Scouting beim BVB tätig. Dem Bericht zufolge haben sich die Verantwortlichen von Borussia Dortmund und Sven Mislintat auf ein Gespräch im kommenden März verständigt, um sich über eine mögliche Zusammenarbeit zu unterhalten. Auf Anfrage der Ruhr Nachrichten wollten sich weder Hans-Joachim Watzke noch Sven Mislintat zu dem Thema äußern.

Rubriklistenbild: © Tom Weller/dpa

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