Nach dem Streit mit Klopp

Kommt Klopp-Assi Buvac zum BVB?  

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Heuert Zeljko Buvac beim BVB an?

Das wäre ein Hammer! Laut eines Medienberichts hat der BVB Interesse an einer Verpflichtung von Zeljko Buvac, der einst zusammen mit Jürgen Klopp in Dortmund an der Seitenlinie stand.

Dortmund - Dass sich Borussia Dortmund zur kommenden Saison auf die Suche nach einem neuen Trainer begeben muss, ist nicht erst seit den Aussagen von BVB-Profi Sebastian Rode ein offenes Geheimnis.

Top-Kandidat ist Lucien Favre. Bereits vor der aktuellen Saison sollte der Schweizer Ex-Coach Thomas Tuchel beerben, doch sein Verein, der OGC Nizza, stellte sich quer und verweigerte Favre die Freigabe.

Daran soll es jetzt nicht scheitern, für einen Betrag, der wohl im einstelligen Millionenbereich liegt, kann Favre die Franzosen wohl verlassen.

Buvac ohne Klopp beim BVB?

Doch jetzt spukt ein neuer Name in Dortmund herum: Zeljko Buvac. Viele dürften ihn noch aus seiner Zeit beim BVB kennen. Zusammen mit Chefcoach Jürgen Klopp prägte Buvac als Co-Trainer die erfolgreichsten Jahre der jüngeren Vereinsgeschichte. Insgesamt arbeitete das Duo 17 Jahre zusammen.

Ende April kam es zum Bruch zwischen Klopp und Buvac, die aktuell beim FC Liverpool unter Vertrag stehen. Die Hintergründe sind noch unklar. Fakt ist: Buvac ist bis zum Saisonende freigestellt. 

Kaum Erfahrungen als Cheftrainer

Glaubt man einem Bericht des britischen Boulevardblatts The Sun, peilt der Bosnier ab Sommer eine Anstellung als Cheftrainer an. Neben Eintracht Frankfurt und Arsenal London sollen auch die Borussen an einer Verpflichtung von Buvac interessiert sein.

Für den 56-Jährigen wäre es seit 2001 die erste Anstellung als Chef. Damals trainierte er den hessischen Oberligisten SC Neukirchen. Ob ein Klub wie Dortmund das Risiko geht und den in der Rolle unerfahrenen Buvac einstellt, ist zumindest fragwürdig.

Ex-Kollege Heidel schätzt die Lage ein

Auch Schalkes Manager Christian Heidel hat sich zu der Personalie geäußert. Heidel kennt den langjährigen Klopp-Assistenten noch aus der gemeinsamen Zeit beim 1. FSV Mainz 05. 

"Es wäre nach fast 20 Jahren etwas ganz Neues. Früher war das nicht seine Ambition. Er war nie der Typ, der gerne in vorderster Front steht. Da hat Klopp gestanden", zweifelt Heidel an den Ambitionen von Buvac, der wegen seiner taktischen Tüfteleien bereits in Mainz den Spitznamen "The Brain" verpasst bekommen hat.

"Schon in Mainz hat es gekracht"

Dass es allerdings zum Bruch gekommen ist, verwundert den 54-Jährigen allerdings: "Ich weiß zwar, dass die beiden höchst emotionale Typen sind", berichtet Heidel. Schon in Mainz habe es durchaus gekracht, allerdings immer mit Happy End, wie Heidel berichtet: "Ich habe teilweise gedacht, da fällt die Tür raus und am Ende kommt nur einer raus, wenn es in Mainz los ging. Dann kamen sie Arm in Arm raus und sind in die Kneipe gegangen." 

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