Vor der Partie in Stuttgart

Schlechte Form, gute Laune beim Dortmunder Trainer Bosz

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Für Peter Bosz (links) und Pierre-Emerick Aubameyang geht es am Freitag nach Stuttgart.

Kraft tanken und mit neuem Mut in Stuttgart antreten - das gilt sowohl für BVB-Coach Bosz wie auch für den kriselnden Torjäger Aubameyang. 

Dortmund - Mit einer fast schon trotzig anmutenden guten Laune setzte sich Peter Bosz, Trainer von Borussia Dortmund, für die anstehenden Medienrunde vor der Partie am Freitag beim VfB Stuttgart (ab 20.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) auf das Podium. Die Länderspielpause und zwei trainingsfreie Tage sorgten offensichtlich für eine deutliche Stimmungsaufhellung. Dazu trug auch sein Lieblingsort bei. 

„Mein Herzensplatz ist zu Hause. Da ist meine Frau. Ich hoffe, sie guckt jetzt zu“, feixte Bosz, der aber auch sportliche Gründe anführte: „Wir haben mit 12, 13 Mann trainieren können und Sachen in der Defensive und Offensive geübt. Das hat Spaß gemacht, vielleicht auch deshalb die gute Laune“, so der grinsende Niederländer, der ergänzte: „Der Optimismus ist da.“ 

Die Laune bei Bosz ist gut

Auch die aktuelle sportliche Misere mit drei Niederlagen und einem Remis aus den vergangenen vier Bundesligapartien und dem Abrutschen von der Spitze auf Platz drei vertrieben das breite Grinsen nicht von seinen Lippen. Immerhin: Etwas Selbstvertrauen holten sich die daheimgebliebenen Kicker unter der Woche durch einen 4:2-Testspielsieg gegen den Zweitligisten VfL Bochum. 

Einen Treffer per Elfmeter steuerte auch Pierre-Emerick Aubameyang bei. Was normalerweise bei einem Torschützenkönig nur eine Randnotiz sein sollte, sorgt in diesen Tagen für große Erleichterung bei allen, die es mit dem BVB halten. 

Aubameyang trifft - im Training

Denn der Gabuner brachte es in den jüngsten fünf Pflichtspielen trotz bester Chancen nicht fertig, den Ball über die Linie zu bugsieren. Doch nicht nur im Revierduell gegen Bochum, sondern auch bei den Übungseinheiten lief es beim 28-Jährigen rund. 

„Aubameyang hat oft getroffen – leider nur im Training“, berichtet Bosz. Eilig fügt er an: „Aber er hat gute Laune.“ Als wolle er sagen, dass er trotz der aktuell schwierigen Lage nicht der einzige ist, der sich sein positives Gemüt bewahrt hat. 

"Nur" Barcelona statt Afrika

Der kriselnde Stürmer selbst hat im Gespräch mit der „Bild“ die Gründe für die 476 Minuten ohne Tor ausgemacht. „Ich habe sehr viel gespielt und mich ein bisschen müde gefühlt. Die Länderspielpause hat mir jetzt noch mal sehr gut getan.“ 

Der extrovertierte Angreifer verzichtete sogar auf die lange Reise in die afrikanische Heimat und arbeitete stattdessen in Dortmund an seiner Form, auch wenn noch Zeit für eine Stippvisite bei seinem Kumpel und Ex-Borussen Ousame Dembélé in Barcelona fand. 

„Von mir verlangt man, dass ich treffe. Das ist schließlich mein Job. Ich weiß, dass ich jetzt wieder Tore schießen muss. Aber auch früher gab‘s schon solche Phasen.“ 

Gute Quote gegen Stuttgart

Doch nicht nur der Treffer gegen Bochum, sondern auch die Statistik gegen Stuttgart spricht für ein Ende der Torflaute. In sechs Spielen gegen den VfB erzielte er sechs Tore, dazu kommen drei Vorlagen. 

Sollte Aubameyang tatsächlich wieder treffen und die Borussen mit drei Punkten nach Dortmund zurückkehren, würde auch der angezählte Coach Bosz wieder fester im Sattel sitzen. Seinen Torjäger würde es freuen. „Ich finde, dass er ein guter Coach ist“, schwärmte er.

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