Torjäger Schmelzer

Das sagt BVB-Kapitän Schmelzer zu seinem wichtigen Comeback-Treffer

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Jubelt nach seinem Treffer zum 1:1: BVB-Kapitän Marcel Schmelzer (rechts).

Dank des Treffers von Marcel Schmelzer steht der BVB im Achtelfinale der Europa League. Nach dem Abpfiff nahm der Kapitän grinsend Stellung zu seinem Treffer.

Reggio nell'Emilia – Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund ist um eine sensationelle Comeback-Story reicher. Nachdem bereits Marco Reus Mitte Februar in der Partie gegen den Hamburger SV (2:0) in bestechender Form zurückgekehrt war, kam Marcel Schmelzer in der zweiten Halbzeit in der Europa-League-Begegnung bei Atalanta Bergamo (1:1) zu seinem Premiereneinsatz im Jahr 2018. 

Im Trainingslager zu Jahresbeginn hatte er sich eine Wadenverletzung zugezogen. Die ist mittlerweile auskuriert, und Schmelzer zeigte in Italien eine zuvor selten präsentierte Qualität: den Torriecher.

Der sorgte dafür, dass er blitzgescheit reagierte, als Bergamos Torhüter Etrit Berisha einen Schuss von Marco Reus nur nach vorne abwehrte und er den Ball ins Tor schoss. 

Schmelzer strahlt nach seinem Treffer

Mit seinem Treffer bescherte der Kapitän der Borussia trotz einer äußerst dürftigen Leistung gegen griffige Gastgeber den Einzug ins Achtelfinale. Entsprechend freudestrahlend trat der 29-Jährige nach dem Kraftakt vor die Kameras und sprach das aus, was wohl alle Dortmunder Profis dachten: „Das Weiterkommen ist das Wichtigste gewesen.“ 

Über seine neu gewonnene Abschlussfähigkeit merkte der Linksfuß mit einem Augenzwinkern an: „Es war das sechste Pflichtspieltor, aber jetzt habe ich in jedem Wettbewerb getroffen. Zwei sogar mit rechts, das hätten nicht viele gedacht.“ 

Offene Worte

Dass der Sprung ins Sechzehntelfinale derweil überaus glücklich zu Stande gekommen war, leugnete Schmelzer nicht. „Wir wissen alle, dass es nicht das beste Spiel war“, berichtet er und fügte strahlend an: „Dass ich das Tor erzielen konnte, macht mich sehr glücklich. Ich hoffe, dass es so weiter geht.“ 

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Entscheidend für das Weiterkommen war für Schmelzer, dass die Ruhe bewahrt wurde. „Es war wichtig, dass wir nicht den Kopf verlieren und die Kontrolle über das Spiel zu bekommen. Das haben wir in der ersten Halbzeit nicht ganz so hinbekommen. Mitte der zweiten Halbzeit ist uns das besser gelungen, wir konnten uns auch mal in der gegnerischen Hälfte festsetzen, Bälle zurückerobert und uns vorne festgesetzt.“ 

Stöger ist unzufrieden

Über die mangelnde Bereitschaft zum Kampf echauffierte sich auch Borussias Trainer Peter Stöger: „Wir haben keine zehn Spieler, deren Stärke das körperbetonte Spiel ist. Aber wenn es fußballerisch nicht geht, muss man andere Tugenden reinbringen und mehr Widerstand leisten. Erst in der zweiten Halbzeit wurde es besser.“ 

1:1 bei Atalanta Bergamo! BVB ist im Achtelfinale

Treffend beschrieb es Dortmunds Offensivspieler Mario Götze, der von den Spielern in der Startelf als Einziger zumindest seine Normalform erreichte: „Wir haben uns da rausgearbeitet.“ Das wurde erst nötig, da BVB-Keeper Roman Bürki unmittelbar vor dem Gegentor durch Atalantas Mittelfeldspieler Rafael Toloi daneben gegriffen hatte. 

Steigerung nötig, meint Götze

Auch wenn die Mission Weiterkommen glückte, gab der Weltmeister zu: „Im Achtelfinale brauchen wir definitiv eine Steigerung. Wir wissen, dass es auf dem Weg ins Finale nicht leichter wird, im Gegenteil.“

Auf dem Weg nach Lyon, wo am 16. Mai das Endspiel ausgetragen wird, muss Dortmund erst einmal die Hürde gegen den österreichischen Meister FC Salzburg nehmen. 

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