Beim Training am Dienstag

Das sagt BVB-Coach Stöger zu seinem angeblichen Aus

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Blickt in die Zukunft: BVB-Trainer Peter Stöger.

Gehen Borussia Dortmund und Trainer Peter Stöger nach dem Saisonende getrennte Wege? Jetzt hat sich der Österreicher zu den Gerüchten geäußert.

Dortmund – Peter Stöger war nichts anzumerken. Weder bei der Trainingseinheit, noch während der anschließenden Fragerunde. Ruhig, sachlich, analytisch. So, als hätte es die Meldung der Bild nicht gegeben. Die hatte am Dienstag vermeldet, dass das Aus von Stöger bei Borussia Dortmund zum Saisonende beschlossen ist. Dass seine Aktien gerade nach der 0:2-Niederlage im Revierderby beim Ruhrgebietsrivalen FC Schalke 04 zumindest nicht gestiegen sind, dürfte ihm klar sein.

 Stöger ist seit rund 14 Jahren als Trainer oder sportlicher Verantwortlicher im Geschäft. Er weiß um die Mechanismen im Profigeschäft. Entsprechend gelassen stellte er sich der Frage nach seiner Zukunft. „Ich habe Vertrag bis zum 30. Juni. Das ist auch gut so und heißt nicht zwingend, dass es dann nicht weitergehen könnte“, so Stögers Beschreibung des Ist-Zustandes. 

Keine klare Aussage

Sein Ausblick blieb im Ungefähren. „Der Verein hat die Zeit, bis dahin zu reagieren. Ich mache keinen Druck, ich mache keinen Stress. Es ist alles gut, so wie es ist.“ Dass die Niederlage in Gelsenkirchen nicht spurlos am 52-Jährigen vorbeigegangen ist, gab er aber zu: „Der Schlaf war nicht so, wie man ihn normalerweise hat“, meinte der Coach und blickte gleich nach vorne: „Jetzt geht es darum, die Wunden zu lecken und sich auf Leverkusen vorzubereiten.“ 

Am Samstag (ab 18.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) kommt es in der Partie gegen die Werkself zum nächsten Duell mit einem Gegner, der ebenfalls in die Königsklasse will. Für Stöger ist das gut so: „Ich weiß nicht, ob es einfacher wäre, wenn viele der Meinung wären, dass wir den Gegner sowieso besiegen. Vielleicht ist genau das jetzt das richtige, wieder jemanden zu haben, der in direkter Konkurrenz mit uns zu den Champions-League-Plätzen steht.“ 

Respekt vor Bayer

Vor der Bayer-Offensive um die in ganz Europa begehrten Angreifer Julian Brandt und Leon Bailey, dazu dem Megatalent Kai Havertz im Mittelfeld und Nationalspieler Jonathan Tah in der Abwehr hat der Österreicher großen Respekt: „Es kommt eine gefährliche Mannschaft mit sehr viel Speed und technischem Vermögen im Offensivbereich.“ Mit einem Sieg könnte der BVB die punktgleichen Rheinländer distanzieren und einen großen Schritt Richtung Champions League machen. 

„Wir haben es in der eigenen Hand. Ich gehe davon aus, dass wir es hinkriegen“, gibt sich Stöger optimistisch, seine Mission bei der Borussia zu erfüllen. Dann dürften auch seine Aktien wieder steigen. Dass sie dann noch in Dortmund gehandelt werden, ist aber eher unwahrscheinlich.

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