Champions League

Haarige Angelegenheit: Wieder Friseurbesuch beim BVB

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Manuel Akanji mit seiner neuen Frisur.

Schon nach dem Hinspiel bei Tottenham Hotspur kursierten Bilder im Netz von BVB-Stars, die sich am Vorabend der Partie die Haare frisieren ließen. Jetzt wiederholt sich das Spiel.

Dortmund – Die Geschichte sorgte für reichlich Wirbel: BVB-Spieler hatten sich am Vorabend der Partie Tottenham gegen Dortmund einen Friseur auf das Hotelzimmer kommen lassen. Am Tag darauf gab es die 0:3-Hinspielpleite. Einige Medien nahmen das zum Anlass, den Dortmundern daraufhin mangelnde Vorbereitung und Ernsthaftigkeit vorzuwerfen. Der Verein wollte es "intern klären". Jetzt ist es wieder vorgekommen.

Fakt ist: Gerade die jungen BVB-Spieler stehen in den sozialen Medien im Fokus, müssen auf ihre Außendarstellung achten. Da kann schnell etwas in den falschen Hals geraten. Video und Bilder am Vorabend eines Spiels von einem Friseurbesuch zu posten – nicht die beste Idee. Die Dortmunder machten sich angreifbar.

Akanji mit neuer Frisur

Ausgerechnet einen Tag vor dem schwierigen Rückspiel gegen die Spurs (Dienstag, 21 Uhr/bei uns im Live-Ticker) hat BVB-Innenverteidiger Manuel Akanji nun bei Instagram ein Video in seiner Story verlinkt. Darauf zu sehen: Der 23-Jährige mit einer neuen Frisur. Wieder war es der gleiche Friseur wie schon in London. Damals stellte Sportdirektor Michael Zorc zwar schon – völlig zu Recht – den kausalen Zusammenhang zwischen dem Friseurbesuch und der Niederlage in Frage. Just prangerte er aber ausgerechnet ein Mentalitätsproblem seiner Mannschaft an. Fraglich, ob da so ein Video unbedingt in der Öffentlichkeit kursieren muss.

Dabei hatten sich damals nicht nur BVB-Akteure zu dem "Vorfall" geäußert, sondern auch erfahrene Trainer Kollegen. Düsseldorf-Coach Friedhelm Funkel etwa war ganz und gar nicht angetan von der Aktion. Christian Streich vom SC Freiburg hingegen hatte die Spieler sogar in Schutz genommen. "Das sind junge Leute, die freuen sich, wenn sie eine neue Frisur haben", sagte er damals. Reaktionen wird es nun wohl wieder geben.

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