Revierderby

Favre tobt wegen Handelfmeter - Schiri Zwayer erklärt seine Entscheidung

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Schiedsrichter Felix Zwayer (links) hatte nicht unbedingt den leichtesten Job im Revierderby.

Lucien Favre war nach der Niederlage des BVB gegen den FC Schalke 04 außer sich vor Wut. Das hatte aber nichts mit der Leistung seiner Mannschaft zu tun.

Dortmund – "Der Titel ist gespielt"", sagte Lucien Favre nach der2:4-Niederlage des BVB im Revierderby gegen den FC Schalke 04, die Meisterschaft ist damit abgeschrieben. Für richtig Aufregung beim Trainer von Borussia Dortmund sorgte aber etwas anderes: Der strittige Handelfmeter in der 17. Minute. "Das ist ein Skandal", wetterte Favre.

"Das ist der größte Skandal in der Geschichte des Fußballs. Wer diese Hand-Regel erfunden hat, der hat keine Ahnung vom Fußball. Was sollen die Spieler machen? Sich die Arme abschneiden? Das ist ein großer Skandal und hat überhaupt nichts mit Fußball zu tun. Der Fußball macht sich sehr, sehr lächerlich", wütete der BVB-Coach nach dem Derby-Debakel. Julian Weigl hatte einen Ball unglücklich an die Hand bekommen, erst die Intervention des Videoschiedsrichters führte dann zur Elfmeterentscheidung – Daniel Caligiuri verwandelte schließlich vom Punkt zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Schiedsrichter Felix Zwayer erklärt seine Entscheidung

"Mein Videoassistent hat mir auf Nachfrage empfohlen, die Szene noch einmal anzuschauen. Ich habe das dann getan und für mich war die Entscheidung relativ schnell zu treffen, dass es Strafstoß ist. Wir haben ein Regelwerk, dass man klar auslegen muss. Wenn man mit diesen Regeln nicht einverstanden sind, sind wir Schiedsrichter die ärmsten Schweine. Aber es gibt bestimmte Regeln und die müssen wir vom ersten bis zum letzten Spieltag durchführen", erklärte Schiedsrichter Felix Zwayer.

Auch Stevens nicht mit Auslegung einverstanden

Dabei hatte aber auch Schalke-Coach Huub Stevens eine klare Meinung zum Thema Handspiel. "Die Hände auf dem Rücken... das ist doch kein Verteidigen! Da muss eine klare Linie her", forderte er. Denn die Spieler brauchen die Arme, um die Balance zu halten, wie auch Favre immer wieder betonte. Im Zweikampf also unerlässlich. So aber waren die Königsblauen am Samstag die (glücklichen) Gewinner.

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