Vor der Europa-League-Partie

Problemfall "Sechs": Diese zwei Alternativen hat Stöger für Bergamo

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Ist eine Alternative nach dem Weigl-Ausfall: Mahmoud Dahoud (links) von Borussia Dortmund.

Julian Weigl ist gesperrt, Shinji Kagawa verletzt. Aber BVB-Trainer Peter Stöger hat noch andere Möglichkeiten, die Doppelsechs in der Partie bei Atalanta Bergamo zu besetzen.

Reggio nell'Emilia – Viele Positionen besetzen sich mangels Alternativen bei Borussia Dortmund mit Blick auf die Europa-League-Partie bei Atalanta Bergamo am Donnerstag (ab 21.05 Uhr/bei uns im Live-Ticker) wie von selbst. Das größte Fragezeichen steht auf der Sechser-Position.

Julian Weigl muss eine Gelb-Sperre absitzen. Wahrscheinlich ist, dass BVB-Trainer Peter Stöger am in den jüngsten Wochen bewährten 4-2-3-1-System festhält. Dann bräuchte der wohl gesetzte Gonzalo Castro einen Nebenmann, da neben Weigl auch Shinji Kagawa (Sprunggelenkprobleme) nicht zur Verfügung steht. 

Eine Option ist Nuri Sahin. Der 29-Jährige verfügt über die Erfahrung von 41 Spielen in europäischen Klub-Wettbewerben. Das strahlt er auch auf dem Platz aus: Sahin bringt eine große Präsenz auf den Rasen, spricht viel und dirigiert seine Kollegen. Mit seiner Passsicherheit könnte er bei den Schwarz-Gelben für viel Ballbesitz sorgen. Sein Nachteil: Der 52-fache türkische Nationalspieler ist nicht besonders schnell. Auch die Arbeit gegen den Ball zählt nicht zu seinen Stärken. 

Sahin oder Dahoud

Die andere Möglichkeit für Stöger ist Mahmoud Dahoud. Trotz seiner erst 22 Jahren ist dem Sommerzugang von Borussia Mönchengladbach das internationale Parkett nicht unbekannt, bestritt immerhin bereits 23 Partien in internationalen Pokalwettbewerben. Weiterer Vorteil: Dahoud sammelte in den vergangenen Begegnungen häufig als Einwechselspieler bei der Borussia Spielpraxis. 

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Gegen die körperlich spielende Mannschaft von Bergamo könnte er mit seiner aggressiven Spielweise ein wirkungsvoller Konterpart sein. Nachteil von Dahoud: Er trifft im Aufbauspiel zu oft die falsche Entscheidung, agiert bisweilen hastig und unüberlegt. Das könnte sich als "Ballbesitzkiller" auswirken.

Stöger gibt sich bedeckt

Bei der Pressekonferenz am Mittwoch hatte sich Stöger noch nicht in die Karten blicken lassen.

„Es gibt zwei bis drei Möglichkeiten, darauf zu reagieren. Es hängt auch vom Eindruck von den Spielern und der Systematik des Gegners ab“, so der 51-Jährige.

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