Kommentar zum möglichen Aubameyang-Wechsel

Auba-Poker: Der BVB macht alles richtig - muss jetzt aber handeln

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Gehen allmählich die Alternativen aus: Pierre-Emerick Aubameyang.

Dortmund - Keine Wasserstandsmeldungen, keine Prognosen, sondern eine klare Haltung: Der BVB fährt aktuell die richtige Strategie in der Causa Aubameyang. Ein Kommentar.

So hohe Wellen ein möglicher Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang schlägt, so ruhig bleiben die Verantwortlichen von Borussia Dortmund. Und liegen damit goldrichtig. Watzke, Zorc und Co. legen dem Gabuner keine Steine in den Weg, wollen im Falle eines Transfers aber fürstlich entlohnt werden. Auch die im Raum stehende Forderung von mehr als 70 Millionen Euro ist für einen Angreifer seiner Kategorie angemessen. Denn „Auba“ gehört zur Weltspitze. 

Wer daran zweifelt, sollte einen Blick auf die Trefferstatistik werfen. Mit 37 Toren war lediglich Ausnahmespieler Lionel Messi vom FC Barcelona in einer Spitzenliga treffsicherer. Der blitzschnelle Aubameyang liegt mit 31 Toren unter anderem vor klangvollen Namen wie Luis Suarez (FC Barcelona/29 Treffer), Cristiano Ronaldo (Real Madrid/25) oder Gonzalo Higuain (Juventus Turin/24). 

Die Auswahl wird geriner

Dennoch sollen sich mittlerweile Paris St. Germain und der chinesische Verein Tianjin Quanjian aus dem Rennen um eine Verpflichtung des 27-Jährigen verabschiedet haben. Die Gründe sind verschieden. Paris, bislang als heißester Kandidat gehandelt, wolle lieber einen klassischen Mittelstürmer verpflichten, heißt es. Das ist Dortmunds Top-Torjäger nicht, denn der Nationalspieler kommt dank seiner Geschwindigkeit lieber aus der Tiefe, taucht unvermittelt in der Gefahrenzone auf und schlägt dann eiskalt zu.

Das Mega-Angebot aus China soll auch nicht mehr stehen, denn jetzt hat es der Verein aus Fernost wohl auf Kölns Anthony Modeste abgesehen. Beim italienischen Erstligisten AC Mailand würde zwar das Flair der Modemetropole für einen Wechsel sprechen, doch trotz aktueller Transferausgaben in Höhe von bislang 82 Millionen Euro sind die sportlichen Perspektiven auf Erfolge mau. 

"Aubas" Entlohnung nicht marktgerecht

Auf den Punkt gebracht: Dann kann er gleich in Dortmund bleiben. Danach sieht es aktuell auch aus. Doch dann wird der BVB nicht um eine Aufstockung des Gehalts umhinkommen. Sein im Sommer 2015 unterzeichneter Kontrakt ist wohl nicht mehr der Leistung entsprechend, die Gehälter von Schürrle, Reus und Co. dürften wohl deutlich praller ausfallen. 

Dennoch wäre eine bessere Entlohnung von Aubameyang für die Borussia die beste Alternative. Zwar würde ein Abgang eine fürstliche Summe in die Kassen spülen, doch das wissen auch die Vereine möglicher Nachfolger. Und das wiederum lässt die Preise schnell in aberwitzige Höhen steigen. Somit ist der Auftrag an die BVB-Führung klar: Bitte mit Aubameyang zu verbesserten Konditionen verlängern! Dann wären alle auf der Gewinnerseite.

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