BVB-Truck unterwegs: Hundertausende feiern Double-Gewinner

DORTMUND - Fußball-Glückseligkeit in Dortmund: Hunderttausende Fans feierten am Sonntag den deutschen Meister und Pokalsieger BVB. Ob das Double noch zu toppen ist?

Dortmund hat dem Double-Gewinner einen grandios-triumphalen Empfang bereitet. Rund 200 000 schwarz-gelbe Fußballfans säumten beim Autokorso am Sonntagabend die Straßen. Um 18.09 Uhr setzte sich der BVB-Truck mit Spielern, Trainer und Vereinsbossen in Bewegung.

Bilder von der Feier in Dortmund

Dortmund feiert seine Double-Gewinner

Gleich zum Auftakt erlebte der Tross eine Überraschung: Offensichtlich ein Schalke-Fan in Königsblau gratulierte dem BVB auf einem Plakat: „BVB - Wahnsinn. Herzlichen Glückwunsch!“ Zuvor waren die Borussen am Nachmittag auf dem Dortmunder Flughafen von 400 Ehrengästen empfangen worden. Bereits zum zweiten Mal nach der Meisterschaft 2011 trug sich das Team in das Goldene Buch der Stadt ein und reiste dann weiter zur Titelfeier in die City.

Den Höhepunkt bildete um 19.09 Uhr die Umrundung des Borsigplatzes, Geburtsstätte des BVB 09. Kapitän Sebastian Kehl mit der Meisterschale in der Hand und Patrick Owomoyela mit Pokal und geschientem Bein gaben vorn auf dem Truck den Takt an. Hinten auf dem Wagen beteuerte Shingji Kagawa, dass er seine Entscheidung, ob er beim BVB bleibt, bald bekanntgeben werde. Trainer Jürgen Klopp orakelte mit heiserer Stimme, dass die Borussia in der kommenden Saison in der Champions League deutlich weiter kommen werde als in der vergangenen. Auf das Finale wollte er sich aber nicht festlegen lassen.

Torhüter Roman Weidenfeller, bis sieben Uhr am Sonntagmorgen am Bierglas aktiv, vergaß angesichts der überschäumend feiernden Fans sogar die geprellten Rippen. Nach einem Zusammenprall mit Bayern- Stürmer Mario Gomez hatte der BVB-Keeper im Finale seinen Platz vorzeitig räumen müssen, war aber beim Feiern wieder dabei. Mehr als 10 000 Fans auf dem Borsigplatz verhinderten am Abend, dass ihre Idole allzu schnell auf die letzten drei Korso-Kilometer gehen konnten. Mehrere zehntausende Anhänger mussten am Straßenrand warten, ebenso viele Fans verfolgten das Geschehen live über Großleinwände in der Innenstadt. Zusammen mit den 100 000 Anhängern am Pokalspieltag in Berlin ließ damit am Wochenende mindestens eine Viertelmillion Anhänger ihre Borussia hochleben.

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