Nach dem 1:1 in Leipzig

Stöger, Weigl, Akanji: So lobt das BVB-Trio die Leistung in Leipzig

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Lobte nach der Partie in Leipzig seine Mannschaft: BVB-Trainer Peter Stöger.

Die Leistung des BVB in Leipzig war ein Schritt in die richtige Richtung. Besonders das Passspiel war im Vergleich zu den Vorwochen druckvoller und durchdachter.

Leipzig - Die reinen Fakten deuten nicht zwingend auf einen erfolgreichen Ausflug des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund nach Leipzig hin. Weniger Laufleistung, weniger Schüsse auf das Tor und mehr Fehlpässe als bei den Hausherren standen nach der Partie beim Rivalen um die Champions-League-Plätze zu Buche. 

Doch auch wenn die Borussen durch das 1:1 (1:1) bei RB Leipzig nur einen Zähler erbeuteten, war die Erleichterung nach den teils katastrophalen Darbietungen in den Partien zuvor groß. „Heute habe ich die Leistung der Mannschaft richtig gut gesehen“, sagte BVB-Trainer Peter Stöger nach der Partie beim TV-Sender Sky.

Stöger ist erleichtert

Dem Österreicher war der vom Herzen gefallene Stein deutlich anzumerken. Seine Mannschaft trat engagierter, leidenschaftlicher und zielstrebiger als in den vergangenen Wochen auf. Zwar leisteten sich die Dortmunder einige schwächere Phase und hatten gerade in der Schlussphase Mühe, das Remis über die Zeit zu retten, doch insgesamt war die Leistung ein Schritt nach vorne. 

Fand auch Stöger: „Heute waren wir von Beginn an da gegen einen sehr guten Gegner, der schwer zu verteidigen ist, der eine unfassbare Qualität im Offensivspiel hat. Ich bin mit dem, was wir über 90 Minuten gesehen haben, sehr zufrieden.“ 

Die Bilder der Partie RB Leipzig gegen Borussia Dortmund 

Dass die Borussia mit etwas Zählbarem den Heimflug aus Sachsen antrat, lag aber nicht nur am verbesserten Auftreten, sondern auch am Schiedsrichtergespann um Felix Brych. Denn beim sehenswerten Zuspiel vom stark verbesserten Mahmoud Dahoud stand Marco Reus hauchdünn im Abseits. So aber durfte sich Reus über den dritten Treffer im vierten Spiel nach seiner Knieverletzung freuen.

Bei Stöger löste vor allem der Vertikalpass von Dahoud Verzückung aus. „Beim Ausgleichstor ist es ein überragendes Zuspiel. Genauso wollten wir die Pässe durchspielen“, so der 51-Jährige, der für den Mittelfeldspieler ein Extralob übrig hatte: „Mo Dahoud hat das gemacht, was ich mir von ihm erhofft habe. Er war richtig gut.“ 

Weigl kommt in Fahrt

Ebenfalls wieder besser lief es bei der schwarz-gelben Passmaschine Julian Weigl. In den vergangenen Wochen lieferte der 22-Jährige durchweg schwache Leistungen ab, in Leipzig fand er zumindest streckenweise wieder zu seinem dominanten Spiel zurück. 

„Wir haben eine Reaktion auf das 1:1 gegen Augsburg gezeigt und sind vor allem nach dem Rückstand gut zurückgekommen. Wir haben auch im Anschluss weiterhin Druck gemacht und versucht, das Spiel zu gewinnen. Vor allem unser Passspiel war deutlich verbessert“, sagte Weigl bei Sky und lieferte auch die Erklärung, warum es nicht für drei Punkte gereicht hat. „Wir haben die Konter nicht gut genug ausgespielt.“

Akanji stabilisiert die Defensive

Zu seinem vierten Einsatz für den BVB kam in Leipzig Winterverpflichtung Manuel Akanji. Der mehr als 20 Millionen Euro teure Einkauf sorgte mit Ömer Toprak für eine weitgehend stabile Defensive. Entsprechend zufrieden äußerte er sich: „Ich habe mich gefreut, dass ich spielen durfte. Es war ordentlich, ich hatte allerdings ein paar Fehler drin. Aber am Ende haben wir zusammen gut verteidigt.“ 

Auch Akanji lobte das Zusammenspiel: „Wir haben es schon im Training geübt, hinten raus zu spielen. Wir wussten, dass Leipzig früh pressen wird. Aber wir haben geduldig gespielt, es als Mannschaft gut gelöst.“

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