Ex-Barca-Stürmer mit der Rückennummer 9

Wechsel perfekt: Stürmer Paco Alcácer im BVB-Trikot

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Wechsel perfekt: Stürmer Paco Alcácer mit seinem neuen BVB-Trikot.

[Update, 18.33 Uhr] Stürmer Paco Alcácer wechselt zum BVB. Das bestätigte der Fußball-Profi am Dienstag nach seinem Medizincheck selbst. Am frühen Abend machte es Borussia Dortmund dann offiziell.

Dortmund - Bienvenido a dortmund! Die Borussia verstärkt sich mit Stürmer Paco Alcácer. Der Angreifer des FC Barcelona, der am Donnerstag seinen 25. Geburtstag feiert, wechselt auf Leihbasis in die Bundesliga. Der BVB bestätigte die Verpflichtung am frühen Abend - und veröffentlichte ein Video auf Twitter, in dem der Spanier im Dortmund-Trikot zu sehen ist - Michael Zorc an seiner Seite.

"Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung in der Bundesliga. Der BVB mit diesen unglaublichen Fans ist auch für mich etwas total besonderes und spezielles. Diese Südtribüne hat für jeden Spieler etwas Magisches. Ich bin davon überzeugt, dass Borussia riesiges Potenzial hat und mit Lucien Favre einen Super-Trainer hat. Ich freue mich riesig darauf", zitierte Bild den Spanier online.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Paco Alcácer für Borussia Dortmund entschieden hat und sind fest davon überzeugt, dass dieser Spielertypus gut zu unserer Spielweise passt“, wird BVB-Sportdirektor Michael Zorc auf der BVB-Seite zitiert. „Paco hat seine Qualität schon in jungen Jahren beim FC Valencia unter Beweis gestellt, viele Tore geschossen und als gerade 22-Jähriger besondere Wertschätzung erfahren, indem man ihm das Kapitänsamt übertragen hat. In Barcelona hat er täglich mit einigen der besten Spieler der Welt gearbeitet. Es ist der extremen Konkurrenz in der Offensive des Klubs geschuldet, dass er sich nun dazu entschieden hat, nach zwei Jahren einen neuen Anlauf zu nehmen.“

Nun ist es fix: Alcácer wechselt für angeblich rund zwei Millionen Euro plus Gehaltszahlungen (etwa vier Millionen Euro) erst für ein Jahr auf Leihbasis nach Dortmund, die Borussen haben aber eine Kaufoption gesichert, durch die der Spieler für vier weitere Jahre an den Klub gebunden werden kann. Die Ablöse soll im Bereich von 20 bis 25 Millionen Euro liegen. 

Alcácer soll die Lücke im Sturmzentrum schließen, die der BVB nach dem Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang nicht nachhaltig besetzen konnte. Der Belgier Michy Batshuayi war nur für die Rückrunde vom FC Chelsea ausgeliehen und ist nun weiter nach Spanien zum FC Valencia gezogen. Der WM-Dritte hatte zwar eine ordentliche Trefferquote, doch genau so häufig war der Mittelstürmer alter Schule ein Totalausfall, der sich kaum am BVB-Spiel beteiligte.

Nun soll es ein Spanier richten, dessen Karriere in der vergangenen Saison in eine Sackgasse geriet. Alcácer sitzt in der Regel auf der Barca-Bank, da er an den Weltstars Lionel Messi und Luis Suarez nicht vorbeikommt. Die Spanier verpflichteten zudem noch die Außenstürmer Ousmane Dembélé, Malcom und Philippe Coutinho. Sein Wechsel nach Dortmund ist die Konsequenz.

Bis 2016 hatte Alcácer beim FC Valencia für Furore gesorgt. 124 Mal lief der Stürmer für Valencia in "LaLiga" auf und erzielte 43 Treffer. Der FC Barcelona wurde auf ihn aufmerksam und verpflichtete ihn 2016 für 30 Millionen Euro.

Der BVB tat sich bei der Suche nach einem neuen Mittelstürmer schwer. Speziell im Pokal-Krimi wurde klar: Die Borussia braucht einen Mann für die Spitze. Die Dortmunder waren im Strafraum zu uneffektiv. Das lief beim 4:1-Sieg gegen RB Leipzig zwar deutlich besser, aber die "Aushilftsstürmer" Marco Reus und Maximilian Philipp sind auf den etwas zurückgezogenen Außenpositionen noch gefährlicher als in der Sturmmitte.

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