Stürmer plant Flucht

Favre begnadigt Alcácer: BVB-Stürmer wohl im Kader gegen Köln

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Paco Alcácer steht beim BVB noch bis Sommer 2023 unter Vertrag.

Paco Alcácer stand am vergangenen Wochenende nicht im Kader des BVB. Nun soll Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre den Spanier begnadigt haben.

  • Paco Alcácer denkt offenbar über einen Abschied vom BVB nach.
  • Es wären auch Konsequenzen nach der Verpflichtung von Erling Haaland.
  • Atletico Madrid soll an einem Transfer interessiert sein.

Update 24. Januar, 15.45 Uhr: Paco Alcácer kehrt in den Kader des BVB für das heutige Heimspiel gegen den 1. FC Köln zurück. Wie die Bild berichtet, soll Trainer Lucien Favre den spanischen Stürmer begnadigt haben. Alcácer war aufgrund am vergangenen Wochenende aufgrund mangelnder Trainingsleistungen kurzfristig aus der BVB-Auswahl gestrichen worden. Welche Auswirkungen dies auf die Aufstellung des BVB haben wird, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen. Ein Einsatz in der Startelf für Paco Alcácer wäre dennoch eine Überraschung.

Update 22. Januar, 12.35 Uhr: Wie zuletzt in Augsburg droht dem wechselwilligem Stürmer Paco Alcácer laut Bild auch im Heimspiel am Freitag gegen den 1. FC Köln (20.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) das Kader-Aus.

BVB-Trainer Lucien Favre ging darauf - wie gewohnt, wenn es um das Thema Aufstellung geht - nicht weiter ein, stellte aber immerhin die weitere Zukunft des Spaniers bei den Schwarz-Gelben in Frage: "Ich kann nicht sagen, ob er über diese Transferperiode hinaus in Dortmund bleibt. Ich kann dazu nix sagen, weiß es nicht."

Alcácer zieht es zurück in seine Heimat, unter anderem der FC Valencia soll großes Interesse an einer Verpflichtung haben. Bislang gebe es aber noch kein konkretes Angebot für den Angreifer. Der BVB würde Alcácer lieber verkaufen statt nur verleihen.

Update 13. Januar, 16.45 Uhr: Paco Alcácer ist beim BVB bekanntlich unzufrieden und dürfte den BVB wohl verlassen. Der Spanier dürfte angesichts seines Marktwerts rund 40 Millionen Euro an Ablöse bringen.

Aber so weit es noch nicht. Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur sagte Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc: "Fakt ist: Uns liegt kein Angebot vor, über das wir diskutieren könnten."

An Alcácer sollen der FC Sevilla und Atlético Madrid interessiert sein. Seine Einsatz-Chancen unter BVB-Coach Lucien Favre dürfte sich durch die Verpflichtung von Haaland weiter verschlechtert haben.

Update 6. Januar, 9.23 Uhr: Spätestens nach der Verpflichtung von Erling Haaland will Paco Alcácer weg von Borussia Dortmund. Entsprechend ist offenbar die Laune des 26-Jährigen. Hinzu kommt, dass der Angreifer in den jüngsten vier Liga-Partien von Trainer Lucien Favre nicht berücksichtigt wurde.

Neben Atletico Madrid soll laut Bild auch der FC Valencia Interesse an Alcácer haben. Allerdings wäre die Ablöse für den Klub wohl kaum zu stemmen. Laut Sport Bild ruft der BVB mindestens 40 Millionen Euro auf. 

Für Atletcio sei diese Summe zwar zu stemmen, aber bislang liege den BVB dem Bericht zufolge ohnehin noch kein Angebot vor.

Alle Wechsel-Gerüchte und News rund um Neuzugänge und Abgänge des BVB finden Sie hier in unserem Transfer-Ticker.

Update 2. Januar, 10.37 Uhr: Borussia Dortmund ist offenbar bereit, den wechselwilligen Paco Alcácer ziehen zu lassen. Voraussetzung dafür wäre laut Kicker ein entsprechendes Angebot für den 26 Jahre alten Stürmer. Nach Informationen der Sport Bild wären die Schwarz-Gelben ab einer Ablöse von 40 Millionen Euro gesprächsbereit.

Alcácer kam 2018 für insgesamt 23 Millionen Euro (Leihgebühr plus Ablöse) vom FC Barcelona zum BVB. Zuletzt hatte die spanische Marca berichtet, dass Atletico Madrid Interesse an einem Transfer hätte.

Nach Transfer von Haaland: Alcácer will wohl Konsequenz ziehen

Madrid - Hat die Verpflichtung von Erling Haaland Auswirkungen auf die Zukunft von Paco Alcácer? Der Mittelstürmer denkt nämlich offenbar über einen Abschied von Borussia Dortmund nach.

Einem Bericht der spanischen Sportzeitung Marca zufolge soll Atlético Madrid Interesse an dem 26-Jährigen haben. Der Klub habe den Angreifer auch bereits kontaktiert, der nach eineinhalb Spielzeiten in der Bundesliga unbedingt in die heimische Primera División zurückkehren wolle, wie das Blatt schreibt.

Das komme Atlético-Coach Diego Simeone gelegen, der gerade auf der Suche nach einem neuen Mittelstürmer sei. Interesse gebe es auch an Edison Cavani von Paris Saint-Germain, der jedoch als zu teuer gelte.

Dem Bericht zufolge soll Alcácer dem BVB bereits vor dem Haaland-Transfer mitgeteilt haben, den Verein verlassen zu wollen - deshalb hätten die Dortmunder so stark darauf gedrängt, den Deal mit dem Norweger, der von Red Bull Salzburg zu Borussia Dortmund wechselt, über die Bühne zu bringen. Ob Haaland direkt der Heilsbringer wird, bleibt abzuwarten.

Weil der zuletzt erneut verletzungsanfälligen Alcácer nach der Verpflichtung von Haaland ohnehin mit (noch) weniger Einsatzzeiten zu rechnen hat, wäre dieser Schritt durchaus vorstellbar.

dpa/WA

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Kommentare

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Kommentare

comtaxxxAntwort
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Im Gegensatz zu Immobile macht er aber eben auch Tore. Und ein Stürmer reicht nicht.

Siegerländer
(0)(0)

In Verbindung mit einer hohen Ablösesumme sollte der BVB diesen leblosen und emotionslosen Fußballer ziehen lassen. Auch wenn er einige wichtige Tore gemacht hat. Er erinnert mich so an den Immobile vor Jahren beim BVB.