BVB gewinnt 2:0 in der Nachspielzeit

Witsel nach Sieg über Wolfsburg: "Ich nenne Paco jetzt nur noch 'El Matador'!"

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Erlöste seinen Teamkollegen Axel Witsel (links) in der Schlussminute: BVB-Stürmer Paco Alcacer

Er kam, sah und traf. Mit seinem Last-Minute-Doppelpack gegen den VfL Wolfsburg erinnerte Paco Alcacer an seine fulminante Hinserie. Einer verlieh ihm deshalb einen ganz besonderen Spitznamen.

Dortmund - Es läuft die 90. Spielminute im Signal Iduna Park. Freistoß für Borussia Dortmund aus 18 Metern Torentfernung. Nicht wenige rechnen zu diesem Zeitpunkt mit einer Punkteteilung gegen aufopferungsvoll kämpfende Wolfsburger.

BVB-Stürmer Paco Alcacer läuft an und trifft. Ekstase, Erleichterung, grenzenloser Jubel auf dem Rasen und den Rängen. Szenen, die an das Hinspiel gegen den FC Augsburg erinnern, als eben jener Alcacer selbiges Kunststück in der Schlussminute vollbrachte.

Witsels besonderer Spitzname für seinen Stürmer

„Paco ist verrückt, ich nenne ihn jetzt nur noch ‚El Matador‘", so Mittelfeld-Kollege Axel Witsel, der zuvor die gesamte Spieldauer auf dem Feld stand und sich, wie auch alle anderen BVB-Akteure, besonders schwer tat gegen eine disziplinierte Defensive des VfL Wolfsburg. "Gegen Augsburg hat er uns hier schon einmal in der letzten Spielminute per Freistoß gerettet", erinnert sich der Belgier. 

Am 10. Spieltag kam Alcacer beim Spielstand von 0:1 in der 59. Minute für Maximilian Philipp in die Partie. Endstand - 4:3 für die Schwarz-Gelben. Gleich drei Mal war der Spanier erfolgreich. Wie auch gegen die Wölfe in allerletzter Sekunde, als er einen Freistoß trocken verwandelte (90.+6).

"Er ist einfach Paco."

"Der Freistoß heute war nicht so schön wie damals, sondern mehr erzwungen", schmunzelt Witsel und fügt an: "Er ist wie ein Killer, weil er nicht viele Gelegenheiten benötigt, um ein Tor zu erzielen. Er ist einfach Paco."

Zwei Tore in der Nachspielzeit: BVB gewinnt 2:0 gegen Wolfsburg

Gleich zwei Mal wäre BVB-Torhüter Roman Bürki gegen den heranstürmenden Wout Weghorst machtlos gewesen. Die Hereingaben von Linksverteidiger Rousillon fanden nur um Haaresbreite nicht den gewünschten Abnehmer im Zentrum.

Umso erleichterter war er über Siegtreffer auf der anderen Seite des Spielfeldes: "Die Ideen haben heute gefehlt um den Sechzehner herum. Dennoch haben wir zum Schluss noch einmal aufgedreht und etwas Glück gehabt", so der Schweizer, der nie an einen möglichen Sieg gezweifelt hat: "Wir haben oft bewiesen, dass wir am Ende einen rein machen können." 

In Berlin vor zwei Wochen war es noch Marco Reus, der in der zweiten Minute der Nachspielzeit seinen Torhüter zu Freudensprüngen animierte - heute seine spanische Vertretung: "Jetzt musste er auch mal wieder treffen, es ist ja schon lange her", schmunzelt Bürki. "Ich bin froh, dass es ihm heute doppelt gelungen ist.  

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