Franzose verletzt

Finanzieller Schaden für BVB nach Saisonaus für Dembélé bei Barca? Zorc klärt auf

Die Saison ist für Ousmane Dembélé in Barcelona aufgrund einer Verletzung vorzeitig beendet. Entsteht dem BVB dadurch ein finanzieller Schaden? Michael Zorc klärt auf.

Update vom 12. Februar, 15.14 Uhr: Nach Aussage von Michael Zorc entsteht Borussia Dortmund nach der Verletzung von Ousmane Dembélé (FC Barcelona) kein nennenswerter finanzieller Schaden. "Auf der Zeitschiene verschiebt sich das Ganze. Wir fallen nicht in Ohnmacht", sagte der Sportdirektor des BVB.

Spanische Medien hatten berichtet, dass der ehemalige Verein BVB durch den langen Ausfall von Dembéle voraussichtlich fünf Millionen Euro an Bonuszahlungen verlieren werde. Der 22 Jahre alte Angreifer war in der vergangenen Woche wegen eines Sehnenrisses im rechten Oberschenkel operiert worden und fällt möglicherweise bis zum Saisonende aus.

Dembélé war 2017 für eine Rekordsumme von 105 Millionen Euro plus Zusatzzahlungen von bis zu 40 Millionen Euro zu den Katalanen gewechselt. Der Angreifer hat bisher 74 Pflichtspiele für Barça bestritten, erst bei der 75. Partie im Laufe dieser Spielzeit hätte der BVB die millionenschweren Boni bekommen, rechnete die Zeitung AS vor. "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Es gibt auch Prämien, die sich an der Performance des FC Barcelona orientieren und nicht an der des Spielers", kommentierte Zorc.

Saison-Aus von Ousmane Dembéle beim FC Barcelona kostet BVB Millionen

Update vom 5. Februar, 16.35 Uhr: Das voraussichtliche Saison-Aus des französischen Weltmeisters Ousmane Dembele (22) vom FC Barcelona wegen eines Muskelrisses im rechten Oberschenkel kostet seinen Ex-Klub Borussia Dortmund fünf Millionen Euro an Bonuszahlungen. Das berichten übereinstimmend verschiedene Medien in Spanien.

Dembele bestritt bisher 74 Pflichtspiele für die Katalanen, erst beim 75., im Laufe dieser Saison bestritten, wäre es zur Bonuszahlung für den BVB gekommen.

Dembele war 2017 für die Bundesliga-Rekordsumme von 105 Millionen Euro plus Boni bis zu 42 Millionen Euro von Borussia Dortmund nach Katalonien gewechselt. Der Offensivspieler wird immer wieder von Muskelverletzungen geplagt und stand Barca in den vergangenen Jahren nur sporadisch zur Verfügung.

Erstmeldung: So viel würde der BVB verdienen, wenn Barca Dembélé verkauft

Dortmund - Bei Borussia Dortmund dürften sie froh sein, dass sie sie nicht mehr mit Ousmane Dembélé herumschlagen müssen. Das kurze Kapitel war im Sommer 2017 beendet, nachdem der heute 21-Jährige in einen Transferstreik getreten war, um seinen Wechsel zum FC Barcelona zu provozieren. Am Ende kassierte der BVB 105 Millionen Euro.

Doch auch bei den Katalanen klappt es nicht so richtig mit den Franzosen. Immer wieder sorgt der begabte Offensivstar für negative Schlagzeilen. Gerade in diesen Tagen hagelt es wieder Kritik am ehemaligen BVB-Spieler.

BVB würde mitkassieren

Schon gibt es Spekulationen, dass Barca den Exzentriker bald loswerden will. Die Dortmunder dürften nichts dagegen haben. Denn einem Bericht der Welt zufolge würde der BVB bei einem Weiterverkauf ordentlich mitkassieren. Auf einen Schlag sollen dann angeblich laut Vertrag noch ausstehende Bonuszahlungen an die Borussia überwiesen werden.

Dembele von Ex-Vermieter auf etwa 20.000 Euro verklagt

Laut Spiegel, der sich auf das Enthüllungs-Netzwerk Football Leaks beruft, sind folgende Bonuszahlungen verankert: Borussia Dortmund erhält jeweils fünf Millionen Euro, wenn Dembélé 25, 50, 75 und 100 Pflichtspiele für den FC Barcelona bestreitet.

So viel hat Dortmund schon bekommen

In den ersten zwei Spielzeiten bekommt der BVB zudem je fünf Millionen Euro, wenn sich die Katalanen für die Champions League qualifizieren. Für die ersten zwei Titel in der Königsklasse bekommen die Schwarz-Gelben noch einmal jeweils fünf Millionen Euro. Im Idealfall winken den Dortmundern also bis zu 40 Millionen Euro an möglichen Zusatzeinnahmen.

Hier finden Sie alle News zum FC Barcelona

Bislang kommt Dembélé bei Barca auf 25 Startelf-Einsätze sowie eine Champions-League-Qualifikation mit seiner neuen Mannschaft. Das wiederum bedeutet, dass die Borussen bereits zehn Millionen Euro Boni kassiert haben. 

Bis zu 30 Millionen Euro sind also noch offen, die der BVB bei einem Verkauf des von Katalanen ausbezahlt bekäme. Kein allzu schlechter Deal...

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Rubriklistenbild: © afp

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