13. Bundesliga-Spieltag

Pechvogel Nuri Sahin: Zwei Wochen Pause

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Nuri Sahin bekam gegen Mönchengladbach eine Chance in der Bundesliga, musste verletzt nach 36 Minuten ausgewechselt werden.

Dortmund - So viel Pech kann man kaum haben. Monatelang bekam Nuri Sahin bei Borussia Dortmund kaum eine Chance auf Spielpraxis, durfte nur gegen Union Berlin im DFB-Pokal und gegen Legia Warschau in der Champions League jeweils 70 Minuten ran.

Am Samstag beim 4:1-Erfolg gegen Mönchengladbach stand er erstmals in der Bundesliga auf dem Rasen – und musste nach 36 Minuten schon wieder runter. Im Training hatte er einen Schlag auf das linke Knie bekommen, „das ist im Spiel immer schlimmer geworden“, so Sahin nach seinem Kurzauftritt. Humpelnd und mit schmerzverzerrtem Gesicht verließ der Türke den Platz, für ihn kam Julian Weigl in die Partie. Sahin muss eine zweiwöchige Pause einlegen, steht damit vermutlich erst wieder gegen den FC Augsburg (20. Dezember) zur Verfügung.

Bitter für Sahin, der sich im Training offenbar an die Mannschaft herangearbeitet hatte und gegen Mönchengladbach endlich auch seine Chance in der Bundesliga bekam. „Ich versuche Gas zu geben und öfter zu spielen“, hatte Sahin noch vor knapp zwei Wochen nach dem 8:4 gegen Warschau gesagt. Für Sahin ist die Situation beim BVB alles andere als leicht. Mit Julian Weigl, Sebastian Rode und auch Gonzalo Castro hat er auf der zentralen Position vor der Abwehr große Konkurrenz.

Nuri Sahin: Ich gehöre hierher

Zuletzt wurde häufig über einen Wechsel des Publikumslieblings spekuliert, Sahin selbst wollte sich an den Spekulationen nicht beteiligen. „Ich gehöre hierher, wir haben noch einige Spiele. Es wäre falsch, irgendetwas in die Richtung zu sagen“, so Sahin. Nun fällt Sahin zwei Wochen aus, kann sich nicht empfehlen.

Borussia Dortmund zaubert sich gegen Mönchengladbach zum 4:1-Sieg

Der in Lüdenscheid geborene Mittelfeldspieler kam 2001 vom RSV Meinerzhagen zur Borussia, wagte 2011 als Deutscher Meister den Sprung zu Real Madrid. Nach einem kurzen Intermezzo in Liverpool zog es Sahin dann aber zurück nach Dortmund. „Ich bin es nicht gewohnt, in Dortmund nicht zu spielen“, hatte Sahin nach dem Warschau-Spiel gesagt. 176 Minuten Spielpraxis, also nicht mal zwei komplette Spiele, hat er bislang absolviert. Eine Situation, die alles andere als leicht ist.

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