Comeback gegen den HSV

Sahin nach elendigem Weg bereit für die Bayern

+
Nuri Sahin hat gegen Hamburg nach 122 Tagen sein Comeback gegeben.

Dortmund - Erstmals nach seiner hartnäckigen Knieverletzung kam Nuri Sahin von Borussia Dortmund wieder zum Einsatz. Nach dem Sieg gegen den Hamburger SV gibt er sich selbstbewusst.

Nach 122 Tagen war die Leidenszeit für Nuri Sahin von Borussia Dortmund überstanden. Gut zehn Minuten vor dem Abpfiff der Partie gegen den Hamburger SV (3:0) blinkte die „8“ auf der Anzeigetafel des vierten Schiedsrichters Thomas Gorniak auf, was bei den BVB-Anhängern unter den 81.360 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion spontanen Jubel auslöste.

Den Fans war klar: Publikumsliebling Sahin ist zurück. Und bei seinem Comeback war er sofort präsent und um Ballaktionen bemüht. Die Treffer von Shinji Kagawa (81.) und Pierre-Emerick Aubameyang (90.+3) erlebte er auf dem Platz.

Nach einer Halswibelsäulen-Verletzung, Magen-Darm-Problemen und zuletzt einer Knieverletztung durfte der gebürtige Lüdenscheider wieder Bundesligaluft schnuppern. Für Sahin war es in dieser Saison erst der vierte Einsatz in einem Pflichtspiel. Auch wenn er gegen den HSV keine Glanzlichter mehr setzte, stand ihm nach Abpfiff die Erleichterung ins Gesicht geschrieben.

Sahin: "Langer und elendiger Weg"

„Es war ein langer und elendiger Weg. Jetzt fühle ich mich gut, habe Vertrauen in meinen Körper und gehe selbstbewusst in die kommenden Partien“, berichtet der 28-Jährige, der bis heute mit 16 Jahren und 335 Tagen der jüngste Bundesligadebütant ist.

Castro-Freistoß und Kagawa-Erlösung: Dortmund schlägt den HSV

Ob es auch am Samstag im Bundesliga-Kracher beim FC Bayern München (18.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) für einen Einsatz reicht? Sahin kennt die Antwort nicht, beteuert aber: „Ich bin bereit für das geile Spiel. Wir müssen mit Blick auf die Partie gegen Hamburg an unserer Chancenverwertung arbeiten. Insgesamt gilt es, weiter Konstanz in die Leistungen zu bekommen. Denn die TSG 1899 Hoffenheim und RB Leipzig, unsere Konkurrenten im Rennen um die Qualifikation für die direkte Champions League-Qualifikation, sind richtig gut drauf. Ich bin mir aber sicher: Wir lachen am Ende.“

Zorc blickt Richtung Champions League-Qualifikation

Richtung Königsklasse blickt auch Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc.

"Die Qualifikation wird noch ein harter Weg, wir dürfen uns keinen Ausrutscher mehr erlauben", sagte er." Deshalb müssen wir im Abschluss genauer und zielstrebiger werden. Es wird aber - angesichts der starken Form unserer Konkurrenten - ein harter Weg."

Verpassen Sie keine Nachricht zu Borussia Dortmund und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare