Champions League

Diesmal keine Wunder-Dinge: So lief Messis Auftritt in Dortmund

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Lionel Messi wurde im Duell mit dem BVB in der 59. Minute eingewechselt.

Es hat lange gedauert, bis Lionel Messi für Barcelona aufs Feld kam. Auch er vollbrachte keine Wunder beim 0:0 bei Borussia Dortmund. Auch wenn es ihm fast gelungen ist.

Dortmund – Als der Mannschaftsbus des FC Barcelona um 19.24 Uhr das Dortmunder Stadion erreicht, stieg der, den sie alle sehen wollten, als letztes aus: Lionel Messi trabte mit Luis Suarez in die Katakomben. Kurz darauf war klar: Der 32-Jährige stand nicht in der Startelf der Katalanen und musste nach seiner Wadenverletzung also weiter auf sein erstes Saisonspiel warten.

Gut oder schlecht für den BVB? „Wenn du das Spiel gegen Valencia (5:2, Anm. d. Res.) siehst, erkennt man, dass es auch ohne Messi sehr gut geht“, sagte Dortmunds Coach Lucien Favre vor dem Anpfiff bei Sky: Aber Messi ist natürlich ein Plus für die Mannschaft. Er ist vielleicht der beste Spieler der Welt. “ Sportdirektor Michael Zorc betonte: „Es wäre falsch, sich nur auf einen Spieler zu konzentrieren.“ Wobei sich nach dem Spiel ziemlich viel auf die Leistungen von Mats Hummels konzentrierte, der seine Kritiker verstummen ließ

So bekamen die Zuschauer von Messis erstem Gastspiel in Dortmund zunächst wenig zu sehen. Beim Aufwärmen war nur Barcelonas Startelf auf dem Rasen. Und die tat sich anfangs im Spiel nach vorne schwer. Und wenn die Truppe von Chefcoach Ernesto Valverde sich mal länger im Drittel des BVB aufhielt, hatte sie Schwierigkeiten, sich entsprechend durchzusetzen. Trotz mehr Ballbesitz für die Gäste: Die klareren Chancen hatte der BVB.

Messi in der zweiten Halbzeit eingewechselt

Auffällig: Messi verschwand noch vor dem Halbzeitpfiff in die Kabine. Um sich bereit zu machen? Zunächst nicht. Aber der Argentinier, der pinke Schuhe trug, wärmte sich kurz nach Wiederbeginn langsam auf, um nach dem von Marc-Andre ter Stegen gehaltenen Elfer gegen Marco Reus in die Partie für den 16-jährigen Ansu Fati zu kommen (59.) – unter einem gellenden Pfeifkonzert.

Borussia Dortmund - FC Barcelona in der Champions League: die Highlights

Direkt mit der Binde ausgestattet, schaffte es allerdings auch Messi nicht, das Offensivspiel der Gäste zu beleben. Weil er es mit bis zu drei Gegenspielern zu tun bekam – wie in der 67. Minute. als Reus – der einen Elfmeter verschossen hatte – ihm den Ball abnahm. Dabei war er sich hier und da auch nicht zu schade, gegen den Ball zu arbeiten und den Ballführenden anzulaufen. Doch alle Versuche verpufften. „Es ist überragend, einen Messi im Schrank stehen zu haben“, meinte TV-Experte Ewald Lienen.

Er sollte sogar fast recht behalten: Messi vergab mit dem Schlusspfiff eine Großchance: Sein Schuss wurde von Thomas Delaney geblockt. Es sollten ihm an diesem Abend eben keine Wunder gelingen. Es blieb bei der Nullnummer, mit der Messi und Barca sogar noch gut bedient waren.

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