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Nach langer Durststrecke - BVB-Angreifer Schürrle blüht endlich auf

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Von: Martin Bytomski

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Hatte in Köln Grund zum Jubeln: BVB-Angreifer André Schürrle.
Hatte in Köln Grund zum Jubeln: BVB-Angreifer André Schürrle. © picture alliance / Marius Becker

Nicht nur dank des Siegtreffers in Köln wird André Schürrle in den nächsten Wochen beim BVB weiter eine große Rolle spielen. Wir blicken auf das "Comeback" des Weltmeisters.

Dortmund - André Schürrle streckte die Zunge raus und rannte im Sprint zu der schwarz-gelben Fankurve. Die letzten Meter rutsche er die Arme jubelnd gespreizt Richtung Eckfahne und präsentierte sich mit geballten Fäusten den ekstatisch feiernden Borussen-Fans. 

Dem Weltmeister vom Bundesligisten Borussia Dortmund war nach seinem Siegtreffer zum 3:2 beim 1. FC Köln am vergangenen Freitag ein dicker Stein vom Herzen gefallen. Das Tor war nur die Krönung eines gelungenen Abends. 

Gute Leistung in der Domstadt

Denn der zuvor heftig kritisierte Angreifer zeigte beim Gastspiel in der Domstadt eine starke Leistung. Spritzig, ideenreich und aggressiv ging er zu Werke, schaffte dank seiner zahlreichen Läufe über die linke Außenbahn immer wieder Räume. 

Und das ausgerechnet in Köln. Es wurde im Laufe der Hinrunde, als Schürrle erst mit einem Muskelfaserriss außer Gefecht war und anschließend unter Ex-Trainer Peter Bosz kaum eine Rolle spielte, bereits über einen Wechsel auf Leihbasis zum Geißbock-Klub spekuliert. 

Stark durch Vertrauen

„Ich bekomme mehr und mehr das Vertrauen, so komme ich besser in meinen Rhythmus“, berichtete Schürrle nach der Partie. Dass Dortmunds Trainer Peter Stöger auf den offensiven Flügelpositionen auf Schürrle setzt, ist allerdings auch der personellen Situation geschuldet. 

Neben Andrey Yarmolenko (Sehnenverletzung) sind aktuell auch Maximilian Philipp (Knieverletzung) und Jadon Sancho (siehe Infokasten) zum Zusehen gezwungen. Marco Reus wird nach seiner Kreuzbandverletzung in den kommenden Wochen langsam an die Mannschaft herangeführt. 

Lob von Zorc

Doch ungeachtet der Gründe für seine üppigen Einsatzzeiten bekannte der 27-Jährige nach dem Sieg in Köln freimütig: „Ich lobe mich eher selten, aber das war ein gutes Spiel von mir.“ 

Doch die Meinung hatte er nicht exklusiv. „Es hat mich gefreut, wie gut er sich bewegt hat, wie laufbereit er war und wie er den Kampf angenommen hat“, meinte Borussia-Sportdirektor Michael Zorc im Gespräch mit dem Fachmagazin kicker.

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