Champions League

Nach Pleite gegen Tottenham Hotspur: Borussia Dortmund hofft auf's Rückspiel

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Das Hinspiel gegen Tottenham Hotspur war zum Haare raufen. Wenn es nach Mario Götze geht, wird es im Rückspiel anders.

Der BVB hat das Hinspiel im Achtelfinale der Champions League krachend bei Tottenham Hotspur verloren – doch es gibt noch Hoffnung bei Borussia Dortmund.

London – Es war ein lausiger Abend für die Anhänger von Borussia Dortmund. Der BVB unterlag Mittwoch im Achtelfinalhinspiel der Champions League dem englischen Erstligisten Tottenham Hotspur mit 0:3 (0:0). Eine krachende Niederlage in Wembley – da "sind wir natürlich enttäuscht. Das war nicht das, was wir uns vorgenommen haben", sagt Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl. Der Blick richtet sich daher schon jetzt auf das Rückspiel am 5. März.

Mario Götze erwartet eine Soforthilfe. "Wir müssen die einzelnen Dinge abstellen, die nicht so gut waren, und zeigen, was wir können", sagt er. Dabei hatte der BVB auch mit Ausfällen zu kämpfen, Spieler wie Dan-Axel Zagadou kamen dafür aus der Verletzungspause zurück. Was vielleicht aber auch nicht förderlich war. "Diese Jungs, die zum Einsatz gekommen sind, haben es nicht schlecht gemacht. Aber es ist ja auch nicht einfach – sie kommen rein und dann direkt in der Champions League", meint etwa BVB-Keeper Roman Bürki.

Dribbeln bis zum Ballverlust

Christian Pulisic war auch so ein Fall. Zwar nicht verletzt, zuletzt aber doch eher ins Hintertreffen geraten. Er wirkte anfangs frisch, verfiel aber schnell in alte Verhaltensmuster: Dribbeln bis zum Ballverlust. "Es waren einige unnötige Fehler, die wir gemacht haben, die jetzt die Ausgangssituation für das Rückspiel deutlich schlechter aussehen lassen", sagt Kehl. Der BVB müsste zu Hause drei Tore schießen, ohne selbst eins zu kassieren – um es überhaupt in die Verlängerung zu schaffen. Schwierig.

"Wir sind zu Hause eine Macht"

Wenn es nach den BVB-Akteuren geht, aber auch nicht unmachbar. "Zu Hause ist alles möglich. Wir sind zu Hause eine Macht und wollen das auch zeigen", meint Götze. Kehl ergänzt: "Wir haben das eine oder andere Wunder in Dortmund schon erlebt."

Borussia Dortmund unterliegt Tottenham: Bilder zum Spiel

Dabei ist die Pleite im CL-Hinspiel aber nicht der einzige Makel. Bei Borussia Dortmund zeichnet sich ein gefährlicher Trend ab. "Wir sind jetzt unglücklich aus dem Pokal ausgeschieden und haben unglücklich gegen Hoffenheim nur unentschieden gespielt. Aber hier waren wir einfach zu wenig gut", weiß Bürki. 

Der BVB agierte nach dem Rückstand kopflos, bekam in der Offensive nicht mehr viel hin. Auch gegen den Ball war die Leistung stellenweise diffus. Kehl warnt daher. "Wir haben jetzt mit Rückschlägen zu kämpfen. Wir müssen Dinge aufarbeiten und versuchen, schnell besser zu werden", sagt er. Doch die Zeit drängt – das merkt auch der Leiter der Lizenzspielerabteilung, als der hupende Mannschaftsbus die Gesprächsrunde mit ihm beendet. Abfahrt – hoffentlich bald wieder in Richtung Erfolg.

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