Soll auf die Meldeliste

BVB will Moukoko bald in der Champions League einsetzen - Alter muss aber erst stimmen

Borussia Dortmund hat mit Youssoufa Moukoko Großes vor. Der BVB plant, dass der Angreifer auch in der Champions League auflaufen soll. Doch erst muss er das richtige Alter haben.

Dortmund - Das Alter macht ihm derzeit noch einen Strich durch die Rechnung. Erst wenn er 16 Jahre alt ist, darf Youssoufa Moukoko in der Bundesliga auflaufen. Gleiches gilt für die Champions League. Dort will Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund den jungen Angreifer aber wohl so schnell wie möglich einsetzen.

NameYoussoufa Moukoko
TeamBorussia Dortmund
Größe1,79 Meter
Alter20. November 2004 (Alter 15 Jahre)

Der BVB hat die Weichen dafür gestellt, dass sein großes Sturm-Talent Youssoufa Moukoko bald in der Champions League auflaufen könnte. Dabei hat der 15-Jährige derzeit noch nicht einmal ein Bundesliga-Spiel für Dortmund bestritten. Das hat jedoch andere Gründe. Denn auch dort naht sein erster Einsatz.

Youssoufa Moukoko vor Debüt in der Champions League: BVB muss auf Geburtstag warten

Laut Reglement des Fußball-Verbandes UEFA können Spieler von einem Alter von 16 Jahren in der Champions League eingesetzt werden. Aktuell ist Moukoko noch 15, was sich am 20. November 2020 ändert. Danach kann er theoretisch in der Königsklasse berücksichtigt werden. Auch weil sein Verein ihm das möglich machen will.

„Wir werden Youssoufa über die B-Liste für die Champions League anmelden“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc der Bild-Zeitung. Auf der A-Meldeliste, die nur 25 Spieler beinhaltet, hatte der Name des Sturm-Juwels gefehlt.

Auf der B-Liste können dagegen beliebig viele Spieler gemeldet werden. Die B-Liste ist für genau solche Spieler wie Moukoko gedacht, die zunächst aufgrund ihres Alters noch nicht spielberechtigt sind, dann allerdings regelkonform nachrücken können.

Lucien Favre hält große Stücke auf BVB-Sturmjuwel Youssoufa Moukoko.

Seit 2016 sorgt der in Kamerun geborene Stürmer bereits in den Jugendmannschaften des BVB für Furore. Inzwischen zeigt er immer häufiger, dass die U19 eigentlich eine Nummer zu klein für ihn ist. Trotzdem spielt er dort noch regelmäßig. Denn in der Bundesliga läuft es genau wie in der Champions League. Dort ist das „Wunderkind“, wie Moukoko häufiger in den Meiden bezeichnet wird, auch erst mit seinem 16. Geburtstag spielberechtigt.

Debüt in der Champions League? Moukoko trainiert seit Sommer mit den BVB-Profis

Im Sommer hat Dortmunds Trainer Lucien Favre den Goalgetter in den Profi-Kader aufgenommen. Im Training soll er wichtige Erfahrungen sammeln, um dann bald vielleicht schon selbst in einem Pflichtspiel der ersten Mannschaft von Borussia Dortmund auf dem Platz zu stehen.

Drei der sechs Gruppenspiele in der Champions League könnte der Deutsch-Kameruner theoretisch dann auch auch noch bestreiten. Dortmund trifft nach seinem Geburtstag noch auf Club Brügge (24. November), Lazio Rom (2. Dezember) sowie Zenit St. Petersburg (8. Dezember).

Sollte Moukoko in einem dieser Partien des BVB eingesetzt werden, würde er zum jüngsten Spieler in der Geschichte der Champions League avancieren. Bislang ist der Nigeraner Celestine Babayaro Rekordhalter. Babayaro war bei seinem Königsklassen-Debüt für den RSC Anderlecht am 23. November 1994 16 Jahre und 87 Tage alt.

Rubriklistenbild: © David Inderlied / dpa

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