Neue Verletzungssorgen?

Entwarnung bei Hummels: BVB-Abwehrchef meldet sich auf Instagram zu Wort

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BVB-Abwehrchef Mats Hummels hat seinen persönlichen Rekord im Visier.

Die erste Halbzeit war gerade vorbei, da hatte BVB-Abwehrchef Mats Hummels bereits Feierabend. Für ihn kam Manuel Akanji in die Partie gegen den SC Freiburg.

  • Mats Hummels blieb zur Halbzeit gegen den SC Freiburg in der Kabine.
  • Für ihn kam Manuel Akanji in die Partie.
  • Der BVB-Abwehrchef gab auf Instagram eine erste Entwarnung.

Update vom 29. Februar, 19.20 Uhr: Aufatmen bei Borussia Dortmund. Wie es aussieht, hat sich Mats Hummels lediglich einen "Brummschädel" eingefangen, wie er selber bei Instagram postete. "Irgendwie ein eigenartiges Spiel, aber am Ende nehmen wir die drei Punkte gerne mit. Ich musste mit einem Brummschädel leider raus zur Pause, dafür hat mich 'Schmelle' (Marcel Schmelzer, Anm. d. Red.) mit jedem Kommentar, der ihm dazu einfiel, aufgezogen", schreibt Hummels.

Der BVB-Abwehrchef war zur Halbzeit beim Heimspiel gegen den SC Freiburg in der Kabine geblieben. Manuel Akanji ersetzte ihn in der Innenverteidigung.

Update vom 29. Februar, 17.18 Uhr: Neue Verletzungssorgen beim BVB? Abwehrchef Mats Hummels blieb zur Halbzeit der Partie gegen den SC Freiburg am Samstag in der Kabine. Der Schweizer Manuel Akanji ersetzte ihn. Bislang hat sich der BVB nicht zu einer möglichen Verletzung von Hummels geäußert, dem in den ersten 45 Minuten nichts anzumerken war.

Möglich also, dass es sich lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme handelt. Hummels hatte zu Beginn des Duells einen Schlag an den Kopf bekommen.

Mats Hummels: BVB-Abwehrchef steht kurz vor einem persönlichen Rekord

Dortmund - Mats 'Außenrist' Hummels hat mal wieder einen raus gehauen. Im ersten Heimspiel des Jahres gegen den 1. FC Köln bereitete der 31-jährige Innenverteidiger des BVB das 2:0 durch Marco Reus direkt vor - dank überragender Übersicht im Spielaufbau und feinem Gefühl im Fußgelenk.

Ein kurzer Blick, ein langer Steilpass auf seinen Kapitän Reus über die gesamte Kölner Hintermannschaft hinweg und schon durfte der Dortmunder Signal Iduna Park jubeln - nach kurzem Intermezzo mit dem Video-Assistant-Referee. 

Es war Hummels' dritte Torvorlage in dieser Bundesliga-Saison, persönlicher Bestwert für den ehemaligen deutschen Nationalspieler. Eine identische Anzahl an Assists war dem BVB-Verteidiger nur 2012/13 gelungen, damals ebenfalls im schwarz-gelben Trikot. Mats Hummels ist auf Rekordjagd.

Mats Hummels: BVB-Innenverteidiger könnte seine persönliche Bestmarke knacken

Ganze 15 Partien bleiben dem Abwehrchef, um seine persönliche Bestmarke zu knacken. Dass der BVB mit Erling Haaland einen weiteren pfeilschnellen Offensivmann im Winter verpflichtet hat, der den Raum hinter der gegnerischen Kette sucht, sollte Hummels durchaus entgegen kommen. Der Steilpass in die Tiefe ist die Spezialität von 'aussenrist15', wie Hummels seinen Instagram-Account getauft hat.

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"Ich gucke gerne nach dem Pass. Wir haben gerade eine sehr gute Tiefenbewegung bei unseren drei, vier Offensivspielern vorne. Da bietet sich das an", kommentierte Hummels seinen Traumpass auf Kollege Marco Reus bei bundesliga.com. Eben jener Reus hatte die Schwachstelle der Kölner erkannt und war in den freien Raum gesprintet. "Es hat auch dieses Mal gepasst, weil Köln hoch stand und gepresst hat."

Mats Hummels: Nur noch eine Vorlage bis zum persönlichen Bundesliga-Rekord

Dass die kommenden Gegner ähnlich offensiv und phasenweise naiv verteidigen werden wie der 1. FC Köln am Freitagabend, kann nach dem nun ausreichend vorliegendem Anschauungsmaterial wohl ausgeschlossen werden. Zu hoch wird der Respekt vor Hummels' tödlichen Steilpässen sein. "Es wird definitiv nicht in jedem Spiel gehen. Aber wenn es sich anbietet und die Jungs diese Laufwege machen, dann versuche ich es", blickte Hummels voraus.

Schließlich geht es für Hummels in den kommenden Monaten darum, mit einer weiteren direkten Torvorlage einen neuen persönlichen Rekord aufzustellen. Das allerdings wird eine niedrigere Priorität erhalten als die eigene Defensivarbeit. Die hatte der 31-jährige Abwehrchef gegen Kölns Stürmer Jhon Cordoba, der mehr als nur einmal verzweifelt ins weite Rund des Dortmunder Stadions starrte, durchaus überzeugend erledigt.

Mats Hummels: Deutliche Leistungssteigerung der BVB-Defensive gegen den 1. FC Köln

"Wir hatten wenige leichte Ballverluste bis auf eine kurze Phase vor dem 3:1. Da haben wir die Bälle auch mal leichtfertig bei der Ballannahme hergegeben", hatte Hummels am Freitagabend wenig Spielraum für Kritik. "Sonst war es sehr konzentriert, sehr engagiert und auch eine sehr gute Rückwärtsbewegung von unseren offensiven Jungs. Das waren viele gute Sachen."

Der Auftakt in den Rückrunde ist dem BVB mit zwei Siegen gelungen. In den kommenden Wochen folgen Gegner von größerem Kaliber als der FC Augsburg und dem 1. FC Köln. Dann darf sich die BVB-Defensive unter härteren Bedingungen Beweisen - und Mats Hummels möglicherweise wieder seinen Zauberfuß auspacken.

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