Auch Sven Bender dabei

Fußballer um BVB-Star Hummels gründen neues Bündnis - auch wegen Corona

Mats Hummels vom BVB und andere Profis haben ein neues Spielerbündnis gegründet. Es geht dabei um Mitspracherecht.

  • Profis um Mats Hummels von Borussia Dortmund gründen ein Spielerbündnis.
  • Es geht im mehr Mitsprache bei künftigen Entscheidungen der Klubs und der DFL.
  • Auslöser war auch die Corona-Krise.

Berlin - Profis aus den drei deutschen Profi-Ligen im Fußball und der Frauen-Bundesliga haben sich nach Informationen des Kicker zu einer neuen Interessensvertretung zusammengeschlossen. Unter anderem Weltmeister Mats Hummels von Borussia Dortmund, Sven Bender von Bayer Leverkusen, Ex-BVB-Spieler Neven Subotic von Union Berlin und Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg wollen mit dem Bündnis dafür sorgen, dass Spieler bei zukünftigen Entscheidungen von den Klubs und der DFL einbezogen werden.

NameMats Hummels
Geboren16. Dezember 1988 in Bergisch Gladbach
Größe1,91 Meter
EhefrauCathy Hummels
VereinBorussia Dortmund

"Ich finde es wichtig, dass Spieler eine Stimme bekommen - und zwar über die 1. Bundesliga hinaus", sagte Hummels dem Kicker (Donnerstag). "Wir wurden zuletzt oft übergangen, umso nötiger ist es, dass wir künftig unsere Stimme aktiv einbringen." Das Netzwerk will demnach noch in dieser Woche an die Öffentlichkeit gehen.

Profis um BVB-Profi Hummels gründen Spielerbündnis: Auch Corona als Auslöser

Augsburgs Torwart Andreas Luthe erklärte: "Es gibt drei Player in der Bundesliga, die DFL als Dachorganisation, die Vereine und die Spieler. Die Maßnahmen werden aber nur von zwei Playern beschlossen. Wir als Spieler sind ganz, ganz hinten in der Kette und haben dafür zu sorgen, dass Fußball gespielt wird."

Auslöser für die Gründung jetzt war offensichtlich auch der Umgang mit den Spielern in der Corona-Krise. Sören Gonther von Erzgebirge Aue sagte: "Wenn es eine Taskforce Fußball gibt, muss an diesem Tisch ein Spieler sitzen. Und wenn man über ein Hygiene-Konzept redet, müssen Spieler dazu befragt werden. Das darf nicht über unsere Köpfe hinweg entschieden werden."

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