DFB-Pokalfinale

Schmelzer träumt von 2012 und ist heiß auf das Finale gegen Frankfurt

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Vor dem DFB-Pokal-Finale hofft Marcel Schmelzer auf einen Einsatz gegen Eintracht Frankfurt.

Berlin - 38 Pflichtspiele hat Marcel Schmelzer in dieser Saison für den BVB bestritten. Ein Muskelfaserriss sowie Knie-und Rückenprobleme verhinderten, dass der zuverlässige Kapitän die 40-Spiele-Marke geknackt hat.

Doch ob der Kapitän beim wohl wichtigsten Spiel der Saison im DFB-Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt am Samstag (ab 20 Uhr/bei uns im Live-Ticker) auf dem Rasen stehen kann, ist noch fraglich. "Ich habe in Dortmund eine Laufeinheit absolviert, nehme gleich am Abschlusstraining teil. Danach sind wir schlauer“, so Schmelzer. Sollte der 29-Jährige seine muskulären Probleme rechtzeitig überwinden, wäre das aus gleich zwei Gründen ein Gewinn für die Borussen. 

Zum einen spielte „Schmelle“ vor seiner Verletzung groß auf, war in der Defensive - wie gewohnt - ein Stabilitätsgarant. Doch im Herbst seiner Karriere hat sich Schmelzer auch zur offensiven Waffe entwickelt. Mit neu entdeckter Passsicherheit, Übersicht und Dynamik ist der Linksfuß zum belebenden Element des Dortmunder Angriffs geworden. So muss auch der bärenstarke Sommerzugang Raphael Guerreiro, dessen Stammposition die linke Abwehrseite ist, auf andere Positionen ausweichen. 

Die Träume vom Sieg gegen die Bayern

Zum anderen gehört Schmelzer zu den finalerfahrenen Akteuren des Dortmunder Kaders. Der glorreichen 5:2-Endspielsieg 2012 gegen den FC Bayern diente Schmelzer gerade in den vergangenen Tagen als Einschlafhilfe. Doch auch aus den drei Final-Pleiten in den jüngsten drei Jahren dienen für den Blondschopf als Energiequelle. 

„Wir sind sehr oft hier gewesen und mussten mit leeren Händen nach Hause reisen. Jetzt wollen wir das Spiel gewinnen, darauf ist unser kompletter Fokus gelegt. Wir wollen den Pokal holen“, meint Schmelzer, der das Endspiel gegen die „launische Diva“ als „absolutes Highlight“ bezeichnete. 

Tuchel braucht erfahrene Spieler

Für BVB-Trainer Thomas Tuchel sind die reiferen Spieler ein Schlüssel zum Sieg. „Es ist sehr wichtig für uns, Spieler dabei zu haben, die solche Situationen kennen“, sagt Tuchel, der von seinem Team eine „dominate“ Vorstellung forderte. Dafür wäre ein Einsatz des „Oldies“ Schmelzer ein wichtiger Baustein.

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