Vertrag bei Borussia Dortmund

Umbruch im Sommer? Klausel bei Manuel Akanji beeinflusst Kaderplanung des BVB

Borussia Dortmund verschafft sich offenbar Planungssicherheit bei Manuel Akanji. Eine wichtige Entscheidung scheint beim BVB-Verteidiger gefallen zu sein.

Hamm - Große Veränderungen oder lediglich ein Mini-Umbruch im BVB-Kader? Die Meinungen der Fans von Borussia Dortmund sind derzeit so zwiegespalten wie die Leistung der Mannschaft auf dem Rasen. Mal ein überzeugender Auftritt in der Champions League gegen Manchester City. Zuvor die große Enttäuschung gegen Eintracht Frankfurt. In Dortmund könnte sich aus personeller Sicht deshalb so einiges verändern. Zumindest auf einer Position herrscht jetzt offenbar Klarheit.

NameManuel Akanji
Geboren19. Juli 1995, Wiesendangen, Schweiz
Größe1,87 Meter
EhepartnerinMelanie Windler (verh. 2019)

BVB: Klausel bei Manuel Akanji treibt Borussia Dortmunds Kaderplanung voran

Rund 21,5 Millionen Euro legte Borussia Dortmund im Januar 2018 auf den Tisch des FC Basel. Manuel Akanji sollte langfristig die BVB-Defensive verstärken und stabilisieren. Geglückt ist das dem 25 Jahre alten Schweizer bislang nur mit Abstrichen. An der Seite von Mats Hummels gilt Manuel Akanji als gesetzt. Auch, weil Dan-Axel Zagadou regelmäßig verletzt ausfällt.

Bis 2022 hatte Manuel Akanji damals in Dortmund unterschrieben. Entsprechende Gespräche ob einer Verlängerung hätten demnach in den kommenden Wochen und Monaten stattfinden müssen. Ob Schwarz-Gelb die führen würde, ist bislang offen. Zumal die Defensive des BVB doch als große Baustelle gilt. Mit Nico Schulz, Marcel Schmelzer und Lukasz Piszczek dürfen drei Verteidiger Borussia Dortmund offenbar verlassen.

BVB: Manuel Akanji verlängerte offenbar bis 2023 - Trotzdem Transfer im Sommer

Wie Bild und Kicker übereinstimmend berichten, herrscht seit längerem jedoch Planungssicherheit beim BVB und Manuel Akanji. Demnach habe sich der Vertrag des Schweizers dank Geheimklausel bereits 2019 um ein weiteres Jahr bis 2023 verlängert. Zudem soll das Gehalt des Innenverteidigers auf 4,5 Millionen Euro aufgestockt worden sein.

Borussia Dortmunds Manuel Akanji hat eine Klausel im Vertrag.

Ob Manuel Akanji seinen Vertrag erfüllen wird oder die Bosse von Borussia Dortmund das überhaupt möchten, bleibt abzuwarten. Der Spieler soll mit einem Wechsel in die Premier League liebäugeln. Sollte ein Verein 25 Millionen Euro bieten, könnten die Verantwortlichen gesprächsbereit sein. Zudem werden gleich mehrere Namen mit einem Transfer zum BVB in Verbindung gebracht. So sollen Wolfsburgs Maxence Lacroix oder Augsburgs Felix Uduokhai den Konkurrenzkampf um die begehrten Plätze im Defensivzentrum erhöhen.

BVB: Manuel Akanji stellt sich neuem Konkurrenzkampf unter Trainer Marco Rose

Auch, weil die Leistungen des BVB weiterhin derart schwanken wie zuvor unter Ex-Trainer Lucie Favre. „Das lässt mich zum Teil auch ratlos zurück, weil es nicht wirklich zu verstehen ist“, hatte Sportdirektor Michael Zorc den aktuellen fünften Platz in der Bundesliga kommentiert. Die große schwarz-gelbe Einkaufstour im Sommer ist nicht zu erwarten.

Unter Neu-Trainer Marco Rose werden sich ohnehin alle Beteiligten neu beweisen müssen. Möglicherweise auch feste Größen wie Mats Hummels. Sein 2022 auslaufender Vertrag besitzt nach Angaben des Kicker ebenfalls eine Option für eine automatische Verlängerung für ein Jahr. Mit den verletzungsgeplagten Dan-Axel Zagadou hingegen wolle der BVB bald das Gespräch suchen.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Pool AP | Martin Meissner

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