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Der BVB zieht seine Lehren aus der WM: Das ist Favres Plan

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Von: Marvin K. Hoffmann

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BVB-Trainer Lucien Favre hat genaue Vorstellungen
BVB-Trainer Lucien Favre hat genaue Vorstellungen © dpa

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und BVB-Coach Lucien Favre haben die WM ganz genau verfolgt – und ihre Lehren daraus gezogen.

Dortmund - Hans-Joachim Watzke hat gegenüber dem Kicker am Rande des Freundschaftsspiels zwischen dem BVB und Austria Wien bereits geäußert, was ihm bei der diesjährigen Weltmeisterschaft aufgefallen sei. "Ballbesitz ist nicht mehr das Allheilmittel", sagte der BVB Geschäftsführer.

So geschehen auch im WM-Finale zwischen Frankreich und Kroatien. Die Franzosen hatten weniger Ballbesitz, holten sich den Sieg durch gnadenlose Konter. Watzke ist damit in seiner Aussage bestätigt.

Doch was bedeutet das für den BVB, den Verein, der in der Vergangenheit immer wieder durch viel Ballbesitz auf sich aufmerksam gemacht und zahlreiche Gegner in der Bundesliga regelrecht erdrückte? In Lucien Favre hat Watzke einen Trainer geholt, der grundsätzlich auch auf Ballbesitz setzt, allerdings nicht so dogmatisch wie beispielsweise Guardiola oder sein Lehrmeister Johan Cruyff. Bei seiner Präsentation in Dortmund erklärte der Schweizer, worauf es ihm bei seiner neuen Mannschaft ankommt:

  1. Er will das Spiel von Beginn an machen.
  2. Im Mittelfeld soll seine Borussia das Spiel beherrschen und sehr, sehr hoch spielen.
  3. Dieses sehr hohe Spiel soll die Mannschaft überhaupt beherrschen.
  4. Sein Team soll kontern, denn: "Eine Mannschaft, die nicht kontern kann, ist keine große Mannschaft".

Um das umzusetzen, braucht der BVB aber auch Gegner, die das Spiel mitspielen. Kroatien hat es gegen Frankreich vorgemacht – und verloren. 

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