Nationalmannschaft

Löw: Dortmunder Schulz für EM nicht abgeschrieben - Chance für Max

Joachim Löw hat den Dortmunder Nico Schulz für die beiden letzten Nations-League-Partien gegen die Ukraine und Spanien aus dem Kader der Fußball-Nationalmannschaft gestrichen, aber damit nicht für die EM im kommenden Jahr abgeschrieben.

„Ich halte viel von Nico, wenn er fit ist und einen guten Rhythmus hat“, sagte der Bundestrainer am Freitag in Leipzig. Löw erinnerte an frühere gute Leistungen des linken Verteidigers im Nationalteam. „Das werde ich jetzt in der Phase nicht vergessen.“ Schulz war zuletzt häufiger verletzt. Bei Borussia Dortmund kommt er kaum zum Einsatz.

Nationaltrainer Jogi Löw gibt Nico Schulz noch eine Chance.

Schulz fehlt der Rhythmus

Auch beim 1:0 im Testspiel gegen Tschechien am vergangenen Mittwoch in Leipzig war ihm der fehlende Spielrhythmus nach seiner Einwechslung deutlich anzumerken. „Ich weiß, welche Probleme er mit sich rumgeschleppt hat“, bemerkte Löw, der mit Schulz noch vor dessen Abreise aus Leipzig ein Gespräch unter vier Augen führte. Er hoffe, dass Schulz beim BVB bald mehr Spielpraxis erhalte.

Der EM-Zug ist für Nico Schulz noch nicht abgefahren, sagt Nationaltrainer Jogi Löw.

Gegen die Ukraine am Samstag (20.45 Uhr/ZDF) und drei Tage später in Sevilla gegen Spanien darf sich auf der linken Seite nach seinem guten Debüt gegen die Tschechen wohl wieder Philipp Max empfehlen. „Er ist eine klare Option“, bestätigte Löw. Der 27 Jahre alte Max (PSV Eindhoven) hat gute EM-Chancen, auch wenn Löw kein Ranking auf der linken Verteidigerposition aufstellen wollte. Der Leipziger Marcel Halstenberg und Robin Gosens von Atalanta Bergamo fallen für die letzten Länderspiele des Jahres verletzt aus.

Rubriklistenbild: © dpa

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