Borussia Dortmund

Letztes Heimspiel für den BVB? Stögers ungewohntes Gefühl

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Peter Stöger trat am 10. Dezember 2017 die Nachfolge von Peter Bosz als Trainer des BVB an.

Geht er? Bleibt er? Für Peter Stöger könnte am Samstag das letzte Heimspiel als Trainer von Borussia Dortmund anstehen. Doch der Österreicher bleibt fokussiert und hofft auf eine "nette Geschichte".

Dortmund - Es entsteht beinahe schon der Eindruck, als seien Peter Stöger ihn selbst betreffende Nachfragen unangenehm. „Ich habe das ungewohnte Gefühl, dass sich jemand Sorgen um mich macht“, sagt der Trainer von Borussia Dortmund.

Es ging – na klar – wieder einmal um seine Zukunft beim BVB. Die, die zumindest offiziell noch ungeklärt ist. Was wiederum bedeutet, dass der 52 Jahre alte Österreicher am Samstag gegen Mainz 05 (15.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) sein womöglich letztes Heimspiel als Chefcoach der Schwarz-Gelben bestreiten wird.

Ein Gefühl der Trauer? Vielleicht sogar Enttäuschung? Der stoische Stöger lässt sich einmal mehr nichts entlocken. „Wie in allen anderen Spielen bislang werde ich Spaß daran haben, ins Stadion zu gehen und über 80 000 Zuschauer zu sehen“, erklärt er lapidar.

Favre gilt als Favorit

Kaum einer rechnet noch damit, dass Stöger auch über den Sommer hinaus an der Seitenlinie der Dortmunder stehen wird. Vermutlich nicht mal er selbst. Meidenberichten zufolge soll sich Dortmund um Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke längst auf Lucien Favre als Nachfolger festgelegt haben.

Weil sie Stöger offenbar nicht zutrauen, den BVB auch spielerisch wieder auf Kurs zu bringen. Dabei zeigten die Borussen vor allem in den jüngsten beiden Partien gegen Bayer Leverkusen (4:0) und bei Werder Bremen (1:1) wieder deutlich bessere Auftritte in puncto Spielwitz – beginnend mit dem Aufbau aus der Defensive.

Stöger hat Ziel vor Augen

Doch der Österreicher betont: „Wir hatten auch Aktionen, in denen wir uns nicht so gut abgesichert haben und dir auf der Trainerbank ein wenig schlecht wird, wenn du das siehst. Wenn du als Innenverteidiger 40 Meter vor dem Tor in den kompletten Haufen hereinläufst und die falsche Entscheidung triffst, kann es bitter ausgehen.“ Fast so, als wollte er sagen: Seht her, ich weiß, wie es noch besser geht.

Dennoch will der 52-Jährige nicht weiter über sich und seine Zukunft reden. „Wir haben es klar kommuniziert: Es gibt eine klare Aufgabe, für die ich hergekommen bin“, erklärt Stöger. Und dieses Ziel, die Qualifikation für die Champions League, kann er mit dem BVB am Samstag mit einem Sieg gegen Mainz erreichen. „Das wäre schon eine nette Geschichte.“

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