Nach dem 4:4 im Derby

Kommentar: Bosz ist ein Trainer auf Abruf

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Ein Trainer auf Abruf: Peter Bosz.

Traumstart und steiler Absturz - das 4:4 des BVB gegen Schalke war ein Spiegelbild der aktuellen Saison. Noch halten die Verantwortlichen am Trainer fest. Doch das Ende ist absehbar.

So richtig normal läuft beim BV Borussia Dortmund derzeit nichts mehr. Auch das Derby-Spektakel mit dem 4:4 gegen den FC Schalke 04 war ein Spiegelbild der gesamten Saison. 

Dem Traumstart folgte in den vergangenen Wochen der steile Absturz. Nach nur 25 Minuten im Revierschlagen wähnten sich die Fans der Schwarz-Gelben angesichts der 4:0-Führung schon wieder im Fußball-Himmel, um dann mit ihrer in der zweiten Halbzeit kapitulierenden Mannschaft die Hölle zu erleben. 

Watzke gesteht sich keinen Fehler sein

Das Umfeld forderte umgehend Konsequenzen, doch die bleiben erst einmal aus. Es gibt zwei Gründe, warum die Verantwortlichen des BVB die Trennung vom niederländischen Fußball-Lehrer zumindest verschieben. Erstens dürfte es Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke äußerst schwer fallen, nach dem unrühmlichen Rauswurf des durchaus erfolgreichen Vorgängers Thomas Tuchel mit der Bosz-Verpflichtung einen Fehler einzugestehen.

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Zweitens mangelt es an möglichen Alternativen auf dem Trainermarkt. Eine gute, langfristige Nachfolge-Lösung ist derzeit wohl nicht zu realisieren. Deswegen muss die Borussia zumindest vorerst an Bosz festhalten. Wegen der Talfahrt der vergangenen Wochen dürfte das halbherzige Bekenntnis der Vereinsführung zu Bosz aber lediglich eine Galgenfrist sein. 

Boszs Tage sind gezählt

Eine positive Entwicklung innerhalb des Teams war in den vergangenen Wochen nicht zu erkennen, ganz im Gegenteil. Deshalb dürften die Tage von Peter Bosz in Dortmund gezählt sein.

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