Nach dem 3:2 gegen Frankfurt

Kommentar: Ohne "Echte Arbeit" keine "Echte Liebe" 

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Jubeln mit den Fans: Profis von Borussia Dortmund.

Geht die Mannschaft mit Einsatz in Vorleistung, zahlen es die Fans mit leidenschaftlicher Anfeuerung zurück. Ein Kommentar zur (Fan-)Stimmung beim BVB.

Dortmund – Bedrückende Stille über fast 90 Minuten. Die Fans auf der Südtribüne – mit Ausnahme der Ultras - quittierten in den vergangenen Wochen die überwiegend schwachen Leistungen der Profis von Borussia Dortmund auf dem Rasen mit einer großen Portion Gleichgültigkeit, garniert mit wütenden Pfiffen. 

Die Stimmung war nur noch ein Schatten ihrer selbst. Der einst weltweit gefürchtete Orkan der Lautstärke der „Gelben Wand“ verkam zuletzt zum lauen Lüftchen.

Diverse Stimmungskiller beim BVB

Das mag zwar auch mit den grundsätzlichen Problemen des Profifußballs zusammenhängen. Die zunehmende Kommerzialisierung, zersplitterte Spieltage, horrende Gehälter und Spielerstreiks schaffen eine Distanz zwischen Zuschauern und den Protagonisten.

Batshuuuuaaaaayiii !!! Michy schießt BVB zum Sieg in letzter Minute

Doch im Spiel gegen Eintracht Frankfurt waren die Anhänger wieder da. Nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Und das, obwohl im zweiten Abschnitt von der guten Leistung des ersten Durchgangs nicht mehr viel zu sehen war. Aber die Fans brüllten die Mannschaft geschlossen, lautstark und leidenschaftlich zum Sieg in letzter Minute.

Stimmung ist ein wechselseitiges Produkt

Vielleicht angestachelt durch die Vertragsverlängerung des Dortmunder Jungen Marco Reus. Sicher aber war das eine Folge des Engagements der Schwarz-Gelben auf dem Rasen. Dafür benötigte es keinen Hurra-Fußball. Keine Hochglanzvorstellung. Keine Kabinettstückchen. Sondern echte Arbeit. Dann kommt auch die echte Liebe von den Rängen zurück.

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