Topspiel am Samstag

Kommentar: Der BVB braucht "Schmelle"

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Marcel Schmelzer (rechts) ist beim BVB Ansprechpartner für junge Spieler wie Achraf Hakimi.

Marcel Schmelzer hängt sich rein. Die Kritik ist oft überzogen – Borussia Dortmund braucht "Schmelle". Findet zumindest unser BVB-Reporter in seinem Kommentar.

Berlin – Marcel Schmelzer (31) polarisiert. Der Linksverteidiger und Ex-Kapitän ist sportlich längst aussortiert beim BVB, in der öffentlichen Meinung bekommt er oft sein Fett weg. Meist zu unrecht. „Schmelle“ ist ein Teamplayer, im Hintergrund kümmert er sich um die jungen Spieler. 

In der Halbzeit einen Klaps für Jadon Sancho hier, ein aufbauendes Wort am Rand dort. Still und heimlich – doch mit großer Wirkung. Wie beim 3:2 in Berlin.

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Lanze für Schmelzer brechen

Lasst uns also eine Lanze für Schmelzer brechen. Der Mann, der sich in den Dienst der Mannschaft stellt. Der Mann, der in der Nachspielzeit von der Bank wutentbrannt auf das Spielfeld rennt, um seinen Keeper Roman Bürki zu schützen. Wohlwissend, dass er gegen Herthas Vedad Ibisevic (der hatte übrigens Bürki im Völkerball-Stil den einen Ball an den Kopf geworfen) den Kürzeren gezogen hätte, wenn es hart auf hart gekommen wäre.

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Schmelzer ist der Typ von Spieler, den eine Mannschaft braucht. Einer, der zusammenhält – und abseits des Platzes den Unterschied macht. Vielleicht erkennen das jetzt auch bei paar der größten Schreihälse: Der BVB braucht „Schmelle“.

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