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1. FC Köln gegen Borussia Dortmund: Piszczek sieht kuriose Gelbe Karte – Warum?

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Von: Marvin K. Hoffmann

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1. FC Köln gegen Borussia Dortmund: Piszczek sieht kuriose Gelbe Karte
Lukasz Piszczek (links) hat eine kuriose Gelbe Karte bekommen bei 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund. © dpa

Warum hat Lukasz Piszczek in der Partie 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund die kuriose Gelbe Karte bekommen? Experten haben eine klare Meinung dazu.

Köln – Lukasz Piszczek ist Rechtsverteidiger bei Borussia Dortmund. Und als Verteidiger bekommt man schon mal eine Gelbe Karte. Beim Spiel gegen den 1. FC Köln am Freitagabend hat er sie aber nicht wegen eines Fouls gesehen.

58 Minuten waren gespielt bei Köln – Dortmund, Piszczek musste nach einem Zusammenprall am Kopf behandelt werden und betrat danach wieder das Feld. Offensichtlich zu früh. Schiedsrichter Christian Dingert zeigte dem BVB-Spieler die Gelbe Karte.

Piszczek sieht Gelbe Karte bei 1. FC Köln – Borussia Dortmund: Experten sehen Schiedsrichter im Recht

Und das völlig zurecht. Wie der Regelexperten-Blog Collinas Erben via Twitter veröffentliche, betrat Piszczek zu früh das Feld. "Wiedereintritt im laufenden Spiel nur von Seitenlinie möglich (das zeigte Dingert auch an), daher unerlaubtes Betreten des Feldes, Gelb zwingend. Unterbrechung nur bei Spieleingriff nötig, wenn trotzdem Pfiff, dann indirekter Freistoß (wie gegeben)", schreiben die Experten.

Gelbe Karte für Piszczek: Warum sich der Dortmunder über die Entscheidung von Schiedsrichter Dingert zunächst beschwert hatte

Dem offensivaffinen Piszczek kann man immerhin zugute halten, dass er wohl dachte, Schiri Dingert hätte ihn bereits wieder angedeutet, das Feld zu betreten. Das war aber wohl nicht der Fall – und so gab es folgerichtig die Gelbe Karte. Der Ärger darüber dürfte aber vier Minuten danach auch schon wieder verflogen sein. Dann sorgte nämlich die Einwechslung von Julian Brandt für eine Wiederbelebung des Dortmunder Offensivspiels. Schon vor dem Spiel waren zwei andere alles andere als verärgert: Die Freundinnen von Jacob Bruun Larsen und Julian Weigl haben eine Party im Auto gefeiert.

Für ein kurioses Gegentor hätte dafür beinahe Torhüter Roman Bürki gesorgt. Der stand zum ersten Mal in dieser Saison wieder in der Startelf von Borussia Dortmund und hat sich sogleich einen Patzer geleistet – ohne Folgen allerdings.

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