In der Partie beim FC Augsburg

Bruch des Sprunggelenks - Weigl fällt für mehrere Monate aus

Bittere Diagnose für Julian Weigl: Der Regisseur fällt mit einer Bruch des Sprunggelenks drei bis vier Monate aus.

Augsburg - Dramatische Szenen spielten sich in der 23. Minute in der Partie zwischen Augsburg und Dortmund ab. Mit Tränen in den Augen musste Julian Weigl auf einer Trage vom Spielfeld gebracht werden. 

Ohne gegnerische Einwirkung verdrehte sich Weigl nach einer Grätsche den Fuß und spürte sofort, dass es nicht weitergeht. Mit schmerzverzerrtem Gesicht wälzte sich der zentrale Mittelfeldspieler auf dem Augsburger Rasen. Die schnell herbeigeeilten Sanitäter legten Weigl auf die Trage. Unter Tränen und dem Applaus der Zuschauer wurde der Dauerbrenner vom Platz getragen. 

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Die bittere Diagnose für Weigl: Bruch des Sprunggelenks und drei bis vier Monate Pause. Damit fällt Weigl, der 30 von 33 Bundesligaspielen bestritt, für die letzte Begegnung in der Bundesliga am Samstag gegen den SV Werder Bremen und für das DFB-Pokal-Finale am 27. Mai gegen Eintracht Frankfurt aus. Außerdem wird er die Vorbereitung auf die kommende Saison verpassen. 

Mittlerweile verspüht Weigl aber bereits wieder Optimismus:

Wer ersetzt Weigl?

Weigl gilt als einer der Lieblingsschüler von BVB-Trainer Thomas Tuchel. Jetzt stellt sich dem 43-jährigen Coach die Frage, wie er den Spielgestalter ersetzen kann. Nuri Sahin wäre ein heißer Kandidat, wenn sich der 28-Jährige nicht selbst noch mit Außenbandanriss im Sprunggelenk herumplagen würde. Sein Mitwirken im Saison-Schlussspurt ist fraglich. Ein weiterer Kandidat ist Sebastian Rode (28), der nach seinem Muskelbündelriss gegen Hoffenheim und in Augsburg wieder die ersten Bundesligaminuten schnupperte. Dass der Zugang vom FC Bayern München noch nicht bei 100 Prozent ist, macht seine späte Einwechslung in Augsburg deutlich. Denn nicht Rode, sondern Durm wurde nach gut 20 Minuten im Duell mit Augsburg für Weigl eingenwechselt. Rode wäre der direkte Ersatz für "Jule" Weigl gewesen und hätte keine weiteren taktischen Änderungen nach sich gezogen.

Setzt Tuchel auf eine offensive Ausrichtung, könnte auch Gonzalo Castro, der im Duell mit dem FCA wegen der fünften Gelben Karte eine Zwangspause einlegen musste, zum Zug kommen. Castro ist - im Gegensatz zu Weigl, Sahin und Rode - ein "Achter" und hat seine Qualitäten eher im dynamischen Umschaltspiel als in der Spielgestaltung. Wie auch immer der fünffache Nationalspieler ersetzt wird: Klar ist, dass Tuchel sich diese Frage am liebsten gespart hätte und mit Weigl in die letzten beiden Partien in dieser Saison gegangen wäre.

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