Leistungsträger des BVB

Akanji will "für die beste Mannschaft der Welt" spielen

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Noch lange im BVB-Trikot? Manuel Akanji

Der 23-jährige Manuel Akanji wechselte erst im Winter 2018 zu Borussia Dortmund, entwickelte sich dort aber schnell zur festen Stütze in der Innenverteidigung. In einem Interview spricht er nun über seine Pläne für die Zukunft und einen ganz großen Traum.

Dortmund - Als Manuel Akanji vom FC Basel im Winter 2018 zur Borussia Dortmund stieß, wurde der damals 22-Jährige gleich ins kalte Wasser geworfen. Viel Eingewöhnungszeit blieb ihm nicht, wurde er doch zum Dreh- und Angelpunkt der Dortmunder Innenverteidigung.

Das Vertrauen zurückgezahlt hat er seitdem allemal. Vor allem unter Trainer Lucien Favre blühte er in dieser Saison auf. Wenn er fit ist, ist er bei seinem Landsmann gesetzt. 

Stolze 25 Einsätze kann der junge Schweizer in dieser Spielzeit vorweisen, 17 davon allein in der Bundesliga, in der er sich am Ende der Saison für seine Leistungen mit der deutschen Meisterschaft belohnen könnte.

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Manuel Akanji beim BVB: Mehr als nur ein Spielzerstörer

Akanji ist nicht der typische Brecher, der die Defensive beisammen hält und die Kugel nach vorne schlägt wenn nötig. Vielmehr leitet er bereits von hinten an, sucht nach Räumen und den klugen Pass in die vorderen Reihen.

Eine Rolle, die ihm liegt: "Es ist wichtig, der Mannschaft auch im Spielaufbau zu helfen. Das entspricht meinen Neigungen. Ich habe sehr gerne den Ball und versuche, nicht den langen Ball zu schlagen, sondern kontrolliert nach vorn zu spielen", sagt Akanji gegenüber dem kicker. BVB-Spordirektor Zorc bezeichnete ihn jüngst als "ziemlich kompletten" Abwehrspieler.

Manuel Akanji übernimmt Verantwortung beim BVB

Anerkennung bekommt der 1,86 meter große Akanji auch aus den eigenen Reihen. "Es ist schön, wenn ich diese Wertschätzung bekomme. Ich bin erst ein Jahr hier. (...) Es zeigt aber auch, dass ich es in diesem Jahr gut gemacht habe", berichtet er in dem Interview über seine Ernennung zu einem der stellvertretenden Kapitäne hinter Kollege Marco Reus.

Kann der BVB Manuel Akanji langfristig halten?

Wenn Akanji in diesen Wochen mit der Schweizer Nationalmannschaft unterwegs sein und in der EM-Qualifikation unter anderem auf Thomas Delaney und Jacob Bruun Larsen treffen wird, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Vertreter der europäischen Spitzenklubs genauer hinsehen werden.

Gegenüber dem kicker macht der 23-Jährige keinen Hehl daraus, "so weit wie möglich" in seiner Karriere kommen zu wollen. Dazu zählt auch, "für die beste Mannschaft der Welt" zu spielen, so Akanji. Welche dies seiner Meinung nach ist, beantwortete er nicht.

Fest steht, dass es die Verantwortlichen von Borussia Dortmund schwierig haben werden, den Schweizer langfristig an das schwarz-gelbe Trikot zu binden, obwohl sein Vertrag noch bis 2022 Gültigkeit besitzt.

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