Blick nach Norden

Wolfs Aus beim HSV offiziell - Ex-BVB-Trainer als Nachfolger gehandelt

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Trainer Hannes Wolf muss den HSV im Sommer verlassen.

Hannes Wolf hat erfolgreich den BVB-Unterbau gecoacht, muss beim HSV aber nun gehen. Ein Ex-Dortmunder könnte ihm folgen.

Update Freitag, 17. Mai, 13.09 Uhr: Fußball-Zweitligist Hamburger SV hat die Trennung von Trainer Hannes Wolf (38) zum Saisonende offiziell verkündet. Dies erklärte Sportchef Ralf Becker zwei Tage vor dem letzten Saisonspiel gegen den MSV Duisburg (Sonntag, 15.30 Uhr/Sky).

Ein Nachfolger steht noch nicht fest, als Kandidaten werden Dieter Hecking (noch Borussia Mönchengladbach), Alexander Zorniger (zuletzt Bröndby IF) und Dimitrios Grammozis (Darmstadt 98) oder Peter Stöger (Ex-BVB) gehandelt.

Der HSV hatte bereits vor dem Saisonfinale seine Chance auf die direkte Rückkehr in die Bundesliga verspielt, Sportchef Ralf Becker sorgte zudem mit einem Zitat zur Zukunft von Wolf für viel Wirbel an der Elbe. "Ich habe Hannes nach dem 0:3 gegen Ingolstadt gesagt, dass es für ihn hier im Sommer nicht weitergehen wird, dass wir etwas anderes machen wollen", wurde der 48-Jährige von der Bild-Zeitung zitiert. Becker fühlte sich falsch wiedergegeben und wollte das Wort "vielleicht" in dem Satz ergänzt haben.

Wolf hatte im Oktober des vergangenen Jahres Christian Titz beim HSV beerbt, sein Vertrag lief noch bis 2020.

Bericht: Ex-BVB-Coach Stöger beim HSV gehandelt

Hamburg – Die verpasste Rückkehr in die Fußball-Bundesliga wird Trainer Hannes Wolf aller Voraussicht nach den Job beim Hamburger SV kosten. Der 38-Jährige soll nach übereinstimmenden Medienberichten gegen den MSV Duisburg (Sonntag, 15.30 Uhr/Sky) zum letzten Mal auf der Bank der Hanseaten sitzen. Nach Informationen des Hamburger Abendblatts ist "eine Beurlaubung Wolfs intern beschlossene Sache".

HSV-Sportchef Ralf Becker (48) hatte Wolf zuletzt nach dem bitteren 1:4 beim SC Paderborn, dem achten Spiel in Serie ohne Sieg, trotz eines Vertrages bis 2020 eine Jobgarantie verwehrt. "Ich habe in den letzten Wochen dazu viel gesagt", meinte er nur, von ihm gebe es nach dem Verpassen des Saisonziels "keine neue Erkenntnis". Mitte Januar hatte Becker bei der Mitgliederversammlung des Klubs noch gesagt: "Sie können es jetzt aufschreiben. Hannes Wolf ist in zwölf Monaten noch Trainer des HSV."

Gespräche mit Labbadia, Hecking, Zorniger – und Stöger

Vier Monate später führt Becker nun aber offenbar erste Gespräche mit potenziellen Wolf-Nachfolgern. Alexander Zorniger (zuletzt Bröndby IF), Bruno Labbadia (noch VfL Wolfsburg), Dieter Hecking (noch Borussia Mönchengladbach) und Peter Stöger (zuletzt Borussia Dortmund) sind demnach Kandidaten, um den HSV dann in der zweiten Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte wieder auf die große Bühne zurückzuführen. SID

HSV sucht Trainer, Dortmund träumt vom Titel

Und während man sich in Hamburg um einen neuen Trainer bemüht, träumt man in Dortmund vom Titel. Lesen Sie dazu auch:

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