Topspiel in Dortmund

Gastkommentar: Beim FC Bayern weiß keiner, woran er ist

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Trainer Niko Kovac (M.) hat beim FC Bayern viele Brandherde zu löschen.

Der FC Bayern reist mit vielen Baustellen zum Liga-Gipfel bei Borussia Dortmund. Die Lage zeigt: Der Fisch stinkt vom Kopf. Ein Kommentar.

In München sind sich die Verantwortlichen in einem Punkt einig: Der BVB geht als Favorit ins Topspiel am Samstag gegen den FC Bayern.

Wie konnte es so weit kommen? Niko Kovac hat mit seiner Dauer-Rotation wichtige Spieler gegen sich aufgebracht. Keiner – ob Weltmeister oder Jungspund – weiß, woran er ist.

Die wachsende Unzufriedenheit führt dazu, dass in den letzten Wochen immer mehr Interna an die Öffentlichkeit gelangten. Kovac hat zu viele Brandherde zu löschen.

Das kann passieren, wenn ein vergleichsweise unerfahrener Trainer einen so großen Klub übernimmt. Das größte Problem aber: Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge haben den Instinkt verloren, sie treffen auffällig viele falsche Entscheidungen.

Das fängt bei der Kaderplanung an, geht bei grotesken Pressekonferenzen weiter und gipfelt darin, dass sich die Bayern-Bosse womöglich für den falschen Trainer entschieden haben.

Der Liga-Gipfel ist Umbruch gegen Zusammenbruch

Ein Sprichwort sagt: Der Fisch stinkt vom Kopf. Wie überlebensfähig dieser Fisch noch ist, wird sich Samstag in Dortmund zeigen. Wichtiger war das deutsche Topspiel zuletzt selten – weniger für die Tabelle als viel mehr für das bayerische Selbstverständnis.

Ein Gastkommentar von Jonas Austermann, Bayern-Reporter unserer Münchner Partnerzeitung tz.

BVB gegen FC Bayern am Samstag hier im Live-Ticker

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