Mit dem DFB-Pokal-Sieg

Im fünften Anlauf „endlich gewuppt“ - Reus fährt ersten Titel seiner Karriere ein

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Marco Reus stemmt den DFB-Pokal in die Höhe.

Berlin - Endlich. Dieses Wort dürfte wohl einen prominenten Platz in den Gedanken von Dortmunds Angreifer Marco Reus in der Nacht von Samstag auf Sonntag gehabt haben.

Zwar ist Reus neben Pierre-Emerick Aubameyang der einzige Superstar im Team von Trainer Thomas Tuchel, doch bislang war es ihm nicht vergönnt, einen Pokal in den Himmel zu recken. Das änderte sich erst durch den 2:1-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt im Finale des DFB-Pokals. 

„Der Titelgewinn war traumhaft. Es war das fünfte Finale für mich, wir haben es heute endlich gewuppt. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, wir haben diese Saison sehr erfolgreich abgeschlossen“, sagt Reus, bei dem gedanklich bereits der Film der jüngst abgelaufenen Spielzeit durch den Kopf schoss: „Es war eine Saison mit vielen Aufs und Abs. Das Finale war ein Spiegelbild der Saison. Wir sind immer wieder aufgestanden, sind zusammengewachsen – das ist einfach unglaublich. Jetzt genießen wir den Moment, die Nacht. In solchen Moment fühlt man einzig pure Freude.“ 

Große Geste von Kapitän Schmelzer

BVB-Kapitän Marcel Schmelzer widmete den Finalsieg auch Reus. Nicht nur, weil es für den 27-Jährigen der erste Titel überhaupt war, sondern auch, weil Reus zur Halbzeit verletzt ausgewechselt werden musste. Erste Diagnose: Er laboriert an einer Knieverletzung, im schlimmsten Fall handelt es sich um einen Kreuzbandriss. Dann wäre Reus rund ein halbes Jahr außer Gefecht. „Es wäre schön, wenn ich mehr wüsste. Ich denke, am Montag werde ich untersucht und weiß dann Genaueres“, so Reus. Bereits vor dem 1:0 durch Dembélé zog sich die Verletzung zu. 

Dass er anschließend noch bis zum Pausenpfiff durchgehalten hatte, erklärt der abschlussstarke Offensivspieler mit Adrenalin und dem unbedingten Willen, den Pokal zu holen. Doch „der gesunde Menschenverstand“ setzte dem Einsatz des sichtbar angeschlagenen Reus ein Ende. Und so gab Schmelzer den rund sechs Kilogramm schweren DFB-Pokal als erstes an Reus weiter. „Das war schön, dass 'Schmelle' – nachdem er den Pokal in die Luft gereckt hatte – direkt mir gegeben hat“, berichtet Reus und schob – vorerst – alle Verletzungsgedanken beiseite.

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