Prozess um Bombenanschlag auf BVB-Bus

Ex-Mithäftling belastet BVB-Attentäter vor Gericht schwer

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Sergej W. wurde vor Gericht schwer belastet.

Ein ehemaliger Mithäftling hat den Angeklagten Sergej W. im Prozess um dem Bombenanschlag auf den BVB-Bus schwer belastet.

Dortmund - Ein ehemaliger Mithäftling hat den Angeklagten Sergej W. im Prozess um den Bombenanschlag auf den BVB-Bus im April 2017 schwer belastet.

Am 16. Verhandlungstag vor dem Gericht in Dortmund hat Zeuge Heinz P. ausgesagt: „Ihm ging es gar nicht ums Geld, er sagte mir, er wollte so viele Menschen wie möglich töten.“

Heinz P. weiter: "Dadurch wären dem BVB dann alle Pokale zugesprochen worden. Das mit den Sprengsätzen hätte aber nicht so gut geklappt, sei falsch berechnet gewesen. Ich habe das so angenommen.“

Bislang hatte Sergej W. die Tötungsabsicht immer bestritten. Vor Gericht bestritt der Angeklagte jedoch, mit Heinz P., der laut Bild derzeit wegen sexuellen Missbrauchs und Körperverletzung in Haft sitzt, gesprochen zu haben.

Schadenersatz-Forderung über 679.000 Euro

Zudem wurde laut Bild bekannt, dass BVB-Anwälte ein Gutachten über die Kosten eines Champions-League-Spiels haben erstellen lassen, das wegen des Anschlags verschoben werden musste.

Laut dem Gutachten ist ein Schaden von über 679.000 Euro entstanden.

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