Hauptsponsor übernimmt 9 Prozent

Evonik steigt als Investor beim BVB ein

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DORTMUND - Die Firma Evonik steigt als Investor beim BVB ein. Das Unternehmen übernimmt neun Prozent der Anteile an der GmbH.

Der börsennotierte deutsche Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund hat den Vertrag mit seinem Hauptsponsor Evonik vorzeitig bis 2025 verlängert. Gleichzeitig wird der Essener Chemiekonzern Anteilseigner des BVB, der durch den Mega-Deal mit einem Gesamtpaket von etwa 300 Millionen Euro in neue finanzielle Dimensionen vorstoßen und seine Position als zweite große deutsche Bundesliga-Kraft neben Bayern München festigen wird.

Der Hauptsponsor der Schwarz-Gelben wird Aktien in Höhe von 9,06 Prozent des erhöhten Grundkapitals im Wert von gut 26,744 Millionen Euro erwerben. Der Einstieg beim Traditionsklub soll über eine Kapitalerhöhung vollzogen werden. Allein aus dem nun noch elf Jahre laufenden Vertrag wird der BVB rund 200 Millionen Euro kassieren. Bisher war der bis 2016 datierte Kontrakt mit jährlich geschätzten zwölf Millionen Euro dotiert, was sich nach Informationen der Ruhr Nachrichten auf etwa 18 Millionen Euro erhöhen wird.

Der BVB hat gleichzeitig die Basis für den möglichen Einstieg weiterer externer Investoren geschaffen. Im Zeitraum vom 1. Juli bis 30. September 2014 sollen noch einmal 24,6 Millionen Aktien auf den Markt gebracht werden. Beim derzeitigen Kurs entspräche dies Einnahmen von ungefähr 120 Millionen Euro.

 "Wir werden künftig in Asien vertreten sein und dort eine Repräsentanz des BVB aufbauen. Gleichzeitig geben uns der neue Sponsoring-Vertrag und die Beteiligung von Evonik am BVB die Möglichkeit, auch künftig mit Top-Spielern hierzulande und im Ausland dauerhaft ganz vorne mitzuspielen. Dies ist für uns Freude und Verpflichtung zugleich", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

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