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Haaland vor „Mailand oder Madrid“-Frage - wohin es den BVB-Stürmer nicht zieht

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Von: Tobias Hinne-Schneider

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Wohin zieht es Erling Haaland? Barcelona oder Madrid, Chelsea oder Liverpool? Kein Tag, ohne neues Gerücht. Ein Tipp für den BVB-Stürmer - mit Augenzwinkern.

Hamm - „Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!“ Wie man eine Fußballkarriere plant, wusste bereits Andreas Möller. 1992 soll der ehemalige BVB- und S04-Profi diesen Satz gesagt haben. Möller dementiert mittlerweile. „Ich kann mich nicht erinnern, das jemals gesagt zu haben“, erklärte er vor einigen Jahren am Mikrofon des Pay-TV-Senders Sky. Dennoch trifft die alte Fußballweisheit immer wieder den Nagel auf den Kopf. Neuerdings bei Dortmunds Superknipser Erling Haaland.

VereinBorussia Dortmund
Gründung1909
VereinsfarbenSchwarz-Gelb

Haaland vor „Mailand oder Madrid“-Frage - wohin es den BVB-Stürmer nicht zieht

Wohin es den 21-jährigen Norweger im Sommer zieht? Völlig offen. Sogar ein Verbleib in Dortmund schien zuletzt nicht ausgeschlossen. Fest steht lediglich: Erling Haaland steht bis 2024 bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Offenkundig ist auch: Nach Saisonende greift eine Ausstiegsklausel, die einen vorzeitigen Wechsel für rund 75 bis 85 Millionen Euro möglich macht - wenn Haaland denn möchte.

Kein Thema beschäftigt das Umfeld des BVB-Kaders so sehr, wie die Zukunft des Angreifers, der in 75-BVB-Einsätzen 76 Tore erzielt hat. Alle europäischen Topklubs sollen um Haaland buhlen - Real Madrid, Barcelona, Chelsea und natürlich die Scheich-Klubs Manchester City und Paris St. Germain und so weiter.

Die Sport Bild berichtet heute (5. Januar) von einem neuen Haaland-Szenario mit Real Madrid. Demnach will der Rekord-Champions-League-Sieger aus Spanien zunächst Kylian Mbappé im Sommer ablösefrei aus Paris verpflichten. Zudem haben die Königlichen mit Karim Benzema (34) einen in die Jahre gekommen Top-Stürmer. Nach Vertragsende von Benzema soll dann Haaland nach Madrid kommen. Das wäre 2023, würde bedeuten, Haaland bliebe noch ein Jahr lang beim BVB. Die Sport Bild will wissen, dass es Haalands großer Wunsch ist, für Real zu spielen. Es reize ihn, wie Christiano Ronaldo eine Ära prägen zu können.

Haaland vor „Mailand oder Madrid“-Frage: Gerüchteküche brodelt

Wie schnell in der Gerüchteküche Haaland gekocht wird? Rasend. Keine 24 Stunden zuvor hatte Sport Bild über ein anderes Interesse aus Spanien berichtet - nämlich vom FC Barcelona. Zwischen Barca-Verantwortlichen und Mino Raiola, dem Berater von Haaland, soll es bereits im Dezember ein Treffen gegeben haben. In Turin. Also doch Italien? Vielleicht Juventus Turin?

Fußball, Bundesliga, VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund, 13. Spieltag in Volkswagen Arena. Dortmunds Erling Haaland bejubelt sein Tor zum 1:3.
Erling Haaland kann sich seinen künftigen Arbeitgeber vermutlich aussuchen - Optionen gibt es genug. © Swen Pförtner/dpa

Und Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel soll auch seine Aktien im Spiel haben. Der hat sich bei Chelsea London nämlich öffentlich mit seinem 115-Millionen-Stürmer Romelu Lukaku gezofft. Dann doch einfach Haaland holen. Oder doch Bundesliga und die Bayern? Robert Lewandowski ist auch nicht mehr der Jüngste.

Am Ende wird Haaland gemeinsam mit seinem Vater Alf-Inge und Berater Raiola eine Entscheidung treffen - natürlich nach sorgfältiger Abwägung zwischen sportlicher Perspektive und dem lieben Geld. Bis dahin brodelt die Gerüchteküche munter weiter. Bis Februar, dann soll die Entscheidung laut verschiedener Medienberichte nämlich fallen.

Eins sollte Haaland nach seiner Entscheidung allerdings sagen können: „Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.“ Natürlich frei nach Andy Möller. Der hatte sich in seiner Karriere gleich zweimal vom BVB verabschiedet - und am Ende ausgerechnet nach Schalke. Zumindest das dürfte für die Zukunft Haalands ausgeschlossen werden - Stand jetzt.

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