Borussia Dortmund

Haaland zum FC Bayern? Ex-Boss gibt Transfer-Prognose für BVB-Stürmer ab

Wie geht‘s im Sommer mit Erling Haaland weiter? Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge spricht über einen möglichen Transfer nach München und wagt eine Prognose.

Hamm - Nichts geht mehr auf dem Transfermarkt. Zumindest in diesem Jahr. Aller Machtworte zum Trotz rissen die Gerüchte um Erling Haaland von Borussia Dortmund bezüglich eines möglichen sofortigen Transfers. Aber im kommenden Jahr ist der Norweger weg aus Dortmund - da sind sich viele Experten einig.

Erling Haaland zum FC Bayern? Karl-Heinz Rummenigge gibt Transfer-Prognose für BVB-Stürmer ab

Geht‘s sogar als Nachfolger von Robert Lewandowski zum FC Bayern? Der frühere Vorstandsboss des deutschen Rekordmeisters, Karl-Heinz Rummenigge, hat sich nun dazu geäußert. Er hält einen Wechsel von Erling Haaland nach München im kommenden Jahr für nahezu ausgeschlossen. „Ich denke, das wird für keinen Klub aus der Bundesliga akzeptabel sein, auch nicht für den FC Bayern“, sagte der Ex-Bayern-Boss der spanischen Zeitung AS mit Blick auf das mögliche Gehalt für den 21 Jahre alten Norweger.

Karl-Heinz Rummenigge prophezeite mit Blick auf BVB-Stürmerstar Erling Haaland: „Er hört nicht auf zu treffen, und die Klubs stehen bereits Schlange, um ihn und seinen Berater zu überzeugen. Wir werden eine echte Auktion erleben.“ Daher werde es für Borussia Dortmund schwer werden, den Norweger über den Sommer 2022 hinaus in der Bundesliga zu halten.

Die Aussage dürfte angesichts der aktuell klaren Verhältnisse jedoch für weniger Verärgerung sorgen als die Aussagen des aktuellen Bayern-Sportvorstandes. Den Hasan Salihamidzic schoss gegen BVB-Kapitän Marco Reus, woraufhin Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc umgehend reagierte.

Karl-Heinz Rummenigge spricht über große Herausforderungen für FC Bayern

Die Summen des vergangenen Transfersommers, in dem unter anderem die Superstars Lionel Messi und Cristiano Ronaldo die Vereine gewechselt hatten, bezeichnete Karl-Heinz Rummenigge mit Blick auf die Corona-Pandemie als „schwer nachvollziehbar“. Die größte Herausforderung für den FC Bayern sei es, „national und vor allem international erfolgreich zu sein trotz der Wirtschaftskraft gewisser Vereine, die mehr TV-Gelder bekommen oder im Besitz von Milliardären oder ganzer Staaten sind“.

Mit Blick auf die 50+1-Regel, die den Einfluss von Investoren in Deutschland beschränken soll, sagte der ehemalige Cjef des FC Bayern: „„In Deutschland sollte jeder Verein selbst entscheiden können, ob er den Investoren die Türen öffnen will oder nicht.“ Es gelte dabei, Vor- und Nachteile abzuwägen. „Wir müssen die Frage beantworten: Reicht uns die Bundesliga als Wettbewerb oder wollen wir weiterhin, dass deutsche Clubs auf internationalem Niveau triumphieren können?“

Karl-Heinz Rummenigge forderte den Weltverband FIFA und die Europäische Fußball-Union UEFA auf, für „gleiche Bedingungen“ im Wettbewerb zu sorgen. „Es hängt von der UEFA und vor allem von der FIFA als oberstem Regulierungsorgan des Weltfußballs ab, einen Markt zu regulieren, der mehr und mehr außer Kontrolle gerät“, forderte er. (mg mit dpa)

Rubriklistenbild: © Arne Dedert/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare