Gerüchte um BVB-Abschied

Irre Summen! Das soll Barca an Honorar, Handgeld und Gehalt für Haaland zahlen - Raiola reagiert

Für einen möglichen Wechsel von Erling Haaland vom BVB zum FC Barcelona sollen Millionen allein für Berater fließen. Mino Raiola hat darauf auf Twitter reagiert.

Hamm - Diese Nebengeräusche kann Borussia Dortmund aktuell nicht gebrauchen. Und dennoch: Es bleiben Spekulationen um einen vorzeitigen Transfer von Erling Haaland, sollte der BVB in der kommenden Saison tatsächlich nicht in der Champions League vertreten sein.

Name Erling Haaland
Geboren21. Juli 2000 in Leeds (Vereinigtes Königreich)
Größe1,94 Meter
ElternAlf-Inge Haaland, Gry Marita Braut

Erling Haaland (BVB): Irre Zahlen zum Transfer nach Barcelona - Mino Raiola dementiert Berater-Summen

Erst vor wenigen Tagen fuhren Berater Mino Raiola und Vater Alf-Inge Haaland provokativ beim FC Barcelona vor - angeblich, um einem Deal zu verhandeln. Der für gewöhnlich gut informierte Sportjournalist Gerard Romero vom katalanischen Radionetzwerk RAC1 verbreitete nun irre Zahlen - genauer gesagt Summen, die bei einem Transfer von Erling Haaland vom BVB zum FC Barcelona fließen würde.

Demzufolge würde Star-Berater Mino Raiola für einen Wechsel alleine für sich ein Honorar in Höhe von 20 Millionen Euro verlangen. Die gleiche Summe an Handgeld soll an Vater Alf-Inge Haaland fließen. Noch höher seien demnach die Gehaltsforderungen von Mino Raiola für seinen Klienten Erling Haaland: 30 Millionen Euro! Von Ablösesummen ist hier noch gar keine Rede.

Eine weitere Bedingung der Haaland-Seite soll ein Verbleib von Lionel Messi bei Barca sein, dessen Vertrag ausläuft. Und der Superstar verdient bekanntlich auch nicht gerade eine kleine Summe. Illusorische Summen - wenn man bedenkt, dass die Katalanen hoch verschuldet sind.

40 Millionen für Berater? Mino Raiolo reagiert auf Spekulationen um Summen zum Haaland-Tranfer

Erling Haalands Berater Mino Raiola wollte das nicht auf sich sitzen lassen und reagierte auf Twitter auf die entsprechenden Gerüchte um die Millionen-Summen. „Fake News verbreiten sich schnell und weit“, schrieb er. Dabei beließ er es aber auch - weiter äußerte er sich nicht zu einem möglichen Abschied des Stürmers vom BVB in diesem Sommer.

Journalist Gerard Romero legte nach und behauptete: Für den Wechsel von Erling Haaland zum BVB soll Mino Raiola bereits 15 Millionen Euro kassiert haben, Papa Haaland 10 Millionen Euro. Darauf reagierte der Star-Berater bislang (noch) nicht.

Mino Raiola und Alf-Inge Haaland sorgten jüngst für Aufsehen, als sie vor Ostern in Barcelona gesichtet worden waren. Dort sollen sie sich mit Barca-Boss Joan Laporta getroffen haben - was TV-Experten Didi Hamann auf die Palme brachte und den BVB-Bossen deshalb einen Vorwurf machte. Anschließend waren Mino Raiola und Alf-Inge Haaland angeblich in Madrid, um sich mit Vertreten von Real zu treffen. Auch mit Klubs aus England soll es Gespräche gegeben haben. All das ausgerechnet vor dem wichtigen Spiel von Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt, das die Schwarz-Gelben verloren - inklusive Wut-Abgang von Kapitän Marco Reus.

Verlässt Erling Haaland den BVB vorzeitig? Hans-Joachim Watzke: „Es gibt keinen Alternativplan“

Und wie reagiert der BVB? In Dortmund planen sie trotz allem mit Erling Haaland für die kommende Saison. „Wir haben keinen Parallelplan“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei DAZN vor dem Viertelfinal-Hinspiel des BVB in der Champions League bei Manchester City (am Dienstag live im TV und Stream). „Wir wollen ja auch, dass er gerne bei uns bleibt, dass er mit Überzeugung nächstes Jahr für den BVB Tore schießt. Es gibt da keinen Alternativplan.“

In diesem Jahr hat Borussia Dortmund noch die „Macht“. Erling Haaland besitzt in seinem bis 2024 gültigen Vertrag zwar eine Ausstiegsklausel mit einer festgeschriebenen Ablöse von 75 Millionen Euro, diese greift aber erst 2022.

Rubriklistenbild: © Martin Meissner/dpa

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