Zurück im Training

Das sagt Dortmunds Weigl über sein Comeback gegen Berlin, den Titelkampf und neue Aufgaben

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Comeback in Berlin? Julian Weigl (links) steigt ins BVB-Mannschaftstraining ein.

BVB-Spieler Julian Weigl fehlte beim Heimsieg gegen den VfB Stuttgart aufgrund eines Infekts. Gegen Hertha BSC am Samstag will er schon wieder dabei sein.

Dortmund - Julian Weigl wirkt erholt, vielmehr erleichtert über seine Rückkehr auf den Trainingsplatz. "Wenn man nicht eingreifen kann von Zuhause aus, ist das natürlich schwierig und tut auch ein Stück weit weh", berichtet der 23-Jährige von seinem vergangenen Wochenende, als er krankheitsbedingt das Bett hütete.

„Das ist der erste Tag, an dem ich wieder etwas gemacht habe. Gestern bin ich zu Hause etwas Fahrrad gefahren. Ich fühle mich ganz gut, habe die erste Laufeinheit hinter mir und ich glaube, dass ich morgen wieder voll einsteigen kann", sagt Weigl am Dienstag, der somit eine wichtige Option für BVB-Trainer Lucien Favre für die kommende Bundesliga-Partie am Samstag (18.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) in Berlin werden könnte. 

Weigl erwartet unangenehmen Gegner

„Ich denke, dass es bis zum Wochenende reichen wird“, ist Weigl optimistisch, gegen die „unangenehme“ Hertha seiner Borussia auch auf dem Feld helfen zu können. „Die Berliner haben sich in den vergangenen Jahren unter Trainer Pal Dardai stabilisiert. Sie machen die Räume eng, versuchen hoch zu pressen“, so der gelernte Sechser, der erneut in die Innenverteidigung rücken könnte.

 „So langsam fühle ich mich dort wohl und es macht mir Spaß“, sagt Weigl, der mit viel Selbstbewusstsein aufgrund der gezeigten Leistung gegen den VfB Stuttgart an die kommenden Aufgaben heran geht. 

"Flow" der Bayern spielt eine untergeordnete Rolle

„Jeder hat gesehen, mit wie viel Kraft und Willen wir den Sieg errungen haben. Ich glaube schon, dass uns das einen Schub geben wird. Mit dieser Zuversicht müssen wir in Berlin weiter machen. Natürlich wollen wir das Spiel dominieren“, gibt Weigl die Richtung im Bundesliga-Titelkampf vor. 

Der „Flow“, in dem sich der deutsche Rekordmeister aus München befindet, spielt für den BVB-Akteur nur eine untergeordnete Rolle: „Natürlich nimmt man wahr, dass die Bayern ihre Spiele klarer gewinnen. Nichtsdestotrotz wollen wir jetzt auf uns schauen“, so Weigl. 

Dreifachbelastung der Müncher ein Vorteil für den BVB?

Ohnehin sei dies der richtige Weg zum Ziel deutsche Meisterschaft: „Wir sind dort oben, weil wir von Spiel zu Spiel geschaut haben. An dieser Marschroute sollten wir nichts ändern“, sagt Weigl. 

Ein Weiterkommen der Münchner und die damit einhergehende Dreifachbelastung für den Meisterschaftskonkurrenten könnte dem BVB in die Karten spielen. Nicht nur deshalb sieht sich der 23-Jährige das Champions-League-Achtelfinale gegen Jürgen Klopps FC Liverpool an: „Es ist ein Duell zweier Topmannschaften. Ich wünsche mir ein schönes Spiel mit anzuschauen und unterhalten zu werden“, resümiert Weigl.

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