Champions League

Das denkt Mario Götze über seine aktuelle Rolle

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Mario Götze durfte in Mainz von Beginn an ran.

Borussia Dortmund winkt der Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Mario Götze hat sich vor dem Duell mit Brügge über seine aktuelle Rolle geäußert. Shinji Kagawa äußert derweil Wechselgedanken.

Dortmund - Die erste Chance, vorzeitig in das Achtelfinale der Champions League einzuziehen, hat der BV Borussia Dortmund vor drei Wochen bei der 0:2-Niederlage bei Atletico Madrid vergeben. Am Mittwoch wollen die Schwarz-Gelben im letzten Heimspiel der Vorrunden-Gruppe A gegen den FC Brügge (21 Uhr/live bei Sky) den zweiten Matchball nutzen.

Gegen den derzeit schwächelnden Tabellendritten der belgischen Jupiter-Liga, der nur sechs Punkte aus den vergangenen sieben Meisterschaftsspielen errang, reicht dem BVB bereits ein Unentschieden, um in der Königsklasse überwintern zu können. Die Auslosung für die nächste Runde findet am 17. Dezember statt.

PK und Training des BVB vor dem Heimspiel gegen den FC Brügge

Doch Lucien Favre warnt seine Mannschaft eindringlich davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Sie haben zuletzt auch 4:0 in Monaco gewonnen. Das sagt alles. Es wird wie im Hinspiel wieder sehr schwer“, rechnet der Dortmunder Fußball-Lehrer mit harter Gegenwehr. 

Erinnerungen an schwieriges Hinspiel

Beim knappen 1:0-Erfolg in Brügge hatte der BVB große Probleme, die Fünfer-Abwehrkette der Belgier zu knacken. „Das Spiel in Brügge war ganz am Anfang der Saison. Wir haben uns inzwischen weiter entwickelt, die Spiele gewonnen und Punkte geholt“, sagt Mario Götze, der sich in den vergangenen Wochen in das Team zurückgekämpft hat.

Zuletzt durfte er 60 Minuten in Mainz als Spitze die Abwehrspieler des FSV beschäftigen. Danach wurde Paca Alcácer eingewechselt und brachte den BVB mit seinem Tor auf die Siegerstraße. Eine Rolle, mit der sich Götze derzeit durchaus anfreunden kann. „Wichtig ist nur der Erfolg der Mannschaft. Wenn das so ist, dass ich den Gegner müde laufe, damit Paco dann die Tore machen kann, ist das sicherlich nicht die schlechteste Rolle“, meint Götze.

Personell sieht es bei der Borussia gut aus. Beim Abschlusstraining fehlte aber Shinji Kagawa, der in einem Interview mit einer japanischen Zeitung andeutete, die Borussia in der Winterpause verlassen zu wollen. „Es ist Zeit für eine neue Herausforderung“, teilte der Mittelfeldspieler mit, der seine Karriere nicht beenden will, „bevor ich einmal in Spanien gespielt habe“. 

BVB-Sportdirektor Michael Zorc signalisierte inzwischen Gesprächsbereitschaft für anstehende Verhandlungen. In der laufenden Saison hat der 29-Jährige gerade einmal 204 Bundesligaminuten für die Dortmunder absolviert.

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