Saisonfazit

Darum ist Bürki nach der Saison zufrieden mit sich und seiner Leistung

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Roman Bürki ist zufrieden mit seiner Leistung beim BVB.

Roman Bürki spielte eine starke Saison bei Borussia Dortmund, machte aber auch Fehler. Nach dem letzten Spieltag zieht der BVB-Keeper nun ein Fazit.

Dortmund – "Es ist eine große Enttäuschung. Wir waren sehr nah dran, jetzt hat es aber nicht gereicht", sagt BVB-Torhüter Roman Bürki unmittelbar nach dem 2:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach. Denn: Der FC Bayern München sicherte sich erneut die Deutsche Meisterschaft, Borussia Dortmund ist "nur" Vizemeister.

"Ich denke trotzdem, dass wir morgen oder übermorgen stolz sein können auf die ganze Saison, und in der nächsten gibt es eine neue Chance", meint Bürki, der auch in dieser Spielzeit nicht fehlerfrei blieb. "Aber es gibt keinen Torwart, der keine Fehler macht, und den wird es auch nie geben. Deswegen bin ich stolz auf meine Leistung, die ich in dieser Saison gebracht habe. Auch wenn ich Fehler gemacht habe, bin ich cool geblieben und nicht in ein Loch gefallen", so der 28-Jährige.

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Bürki ist physisch und mental stabiler

In der Tat hat er seine Leistung gesteigert, sich weiterentwickelt. Er hatte einen neuen Torwarttrainer an der Hand, der ihm neue Impulse gegeben hat. Mit seinem besten Freund spricht er vor jedem Spiel, holt sich so die mentale Stärke.

"Die Mannschaft gibt einem auch Halt", meint Bürki. Seine Patzer, wie etwa der Kullerball durch seine Beine beim 2:2 in Bremen, kann er dadurch besser verarbeiten. "Ich bin zufrieden, muss ich sagen", sagt er.

BVB-Keeper führt Gründe für verspielten Titel auf

In der Saison war allerdings mehr drin für den BVB. Die Meisterschaft war in Reichweite. Am Ende hat Dortmund sie verspielt, die Bayern waren ein Stück weit erneut besser.

BVB besiegt Gladbach und ist Vizemeister

"Wir haben Spiele gehabt, in denen wir nach einer Führung Gegentore kassiert haben. Und dann bei allem Respekt für Düsseldorf und Nürnberg: Diese Teams musst du auch auswärts schlagen. Das haben wir nicht geschafft und dadurch Punkte liegengelassen", erklärt der Schweizer.

Bayern München entscheidet Fernduell für sich

In Gladbach siegte der BVB zwar. Spielte aber auch nicht dominant auf, wie es ein Titelaspirant hätte tun sollen. Das Fernduell mit dem Rekordmeister war eine Herausforderung für den Kopf.

"Wir mussten beim 4:1 der Bayern, dass das Ding gelaufen ist. Das hat man ja auch dann im Spiel gemerkt, wir haben den Ball in den eigenen Reihen gehalten und den Gegner laufen lassen", sagt Bürki, der mit seiner Mannschaft solide die 2:0-Führung runterspielte

Am Ende bleibt die drittbeste Punkteausbeute der Vereinsgeschichte, ein zweiter Platz und die erneute direkte Qualifikation für das europäische Oberhaus. Bürki: "Ich freue mich jetzt auf den Urlaub. Mal weg von dem Ganzen und dann sieht man auch, wie gut wir wirklich waren."

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